Restaurant Marketingplan erstellen oder für Hotel: Die Anleitung

Jedes Restaurant und Hotel sollte einen Marketingplan haben. Denn wie Seefahrer eine Landkarte brauchen um das Ziel zu erreichen, so muss auch ein Gastronomiebetrieb wissen, wo dieser hin möchte und wie er dahin kommt. Der Marketingplan ist sozusagen die Landkarte zu einem erfolgreicheren und profitableren Restaurant oder Hotel (alle in diesem Beitrag erwähnten Punkte gelten auch bei Marketingplänen von Hotels und anderen Gastronomiebetrieben, nicht nur Restaurants).
Restaurant Marketingplan erstellen

Trotzdem läuft die Restaurant Werbung häufig zufällig ab. Hier wird mal eine Anzeige geschaltet, dort kurzerhand ein Flyer gedruckt, zwischendurch noch eine Sonderaktion in den Terminplan gezwängt – Alles in der Hoffnung, dass die Marketingmethoden irgendwie funktionieren! Dabei ist es weitaus wirksamer und vor allem günstiger, das Restaurant Marketing nach einem System und strukturiert zu betreiben. Genau dafür brauchen Sie einen Marketingplan.

Was ist ein Marketingplan?

Ein Marketingplan stellt weit mehr als die gewöhnlichen 4Ps (Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik) des institutionellen Marketings dar.

Ihr Restaurant ist nicht abgeschottet von der Außenwelt. Großartiges Marketing beinhaltet eine effektive Positionierung, eine geordnete Ausführung und Implementierung sowie die gesamten Marketinganstrengungen IN Ihrem Restaurant und die Interaktionen mit der Aussenwelt.

Analysen und Hintergrundinformationen zum Markt bilden die Grundlage des Marketingplan, auf der spätere Entscheidungen getroffen werden. Dies sind Wissen und Fakten zu Ihren Mitbewerbern, Ihren Kunden und Gäste, Finanzaspekte, die Werbevergangenheit, die lokale Branchenumgebung und aussenstehende Faktoren, die Ihr Restaurant beeinflussen.

Der strategische Marketingplan sollte für ein oder mehrere Jahre aufgestellt werden und diese Komponenten enthalten:

  • Beschreibung des Wettbewerbes mit deren Stärken und Schwächen.
  • Die Stärken, Schwächen und Chancen Ihres Unternehmens.
  • Beschreibung Ihrer Zielgruppe, derer Wünsche und Bedürfnisse.
  • Die Ziele in den wichtigsten Bereichen Ihres Unternehmens (nicht nur Umsatz) für den im Marketingplan gesetzten Zeitraum.
  • Die Auflistung und Verteilung Ihrer Ressourcen.
  • Ihre geplanten Marketingtaktiken und -aktionen kommen dann in den taktischen Teil des Marketingplan.

Das klingt nun weitaus komplizierter als es in Wirklichkeit gemacht werden kann, obwohl ein perfekter Marketingplan natürlich alle diese Punkte in ausführlicher Form enthält. Aber einfach ausgedrückt, legen Sie Ihre Unternehmensziele fest, überlegen wo Sie sich gerade befinden und danach finden Sie die Strategien, wie Sie diese Ziele schrittweise erreichen.

Dabei ist es besser, wenn sie sich auf wenige Ziele konzentrieren – und diese dafür genau anvisieren!

Einzig der Prozess der Zusammenstellung eines Marketingplans für Ihr Restaurant oder Hotel, bringt Sie schon um Meilen voran. Denn durch die Befassung mit diesem Theme legen Sie den Fokus auf den wichtigsten Bereich Ihres Unternehmens, welcher Ihr Umsatzwachstum am stärksten (neben Innovationen) beeinflusst: das Marketing. Dies hat zur Folge, dass Sie in den kommenden Monaten auch unterbewusst an Ihrem Restaurant Marketing arbeiten und es werden Ihnen ständig neue Ideen kommen, einzig und allein deshalb, weil Sie sich eine zeitlang intensiv mit dem Thema befasst haben (obwohl ich Ihnen empfehlen würde STÄNDIG und AKTIV Marketing zu betreiben).

7 weitere Vorteile eines Marketingplans

“Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch.” – Antoine de Saint-Exupéry

Ja, auch Antoine de Saint-Exupéry hat das schon erkannt. Aber es gilt auch für Ihr Marketing und damit für Ihr Unternehmen. Ihr Marketingplan ist das essenzielle Dokument, welches garantiert, dass Ihr Marketing auch umgesetzt wird – und nicht dem Zufall überlassen.

Hier haben Sie sieben weitere Gründe, warum Sie einen Marketingplan brauchen.

  • Die Planung schriftlich festzuhalten, bringt Sie zum tiefgründigen Nachdenken. Der Prozess hilft Ihnen dabei Ihr Unternehmen besser zu verstehen, Ihre Kunden und Gäste näher kennenzulernen und Ihre Marktumgebung besser einzuschätzen. Dies bringt Ihnen Klarheit bei den Entscheidungen im Unternehmen, eine Vielzahl neuer Ideen und ermöglicht Sie früher mögliche Probleme erkennen zu lassen, um darauf effektiv reagieren zu können.
  • Planung ist der Schlüssel für jedes Projekt. Marketing bildet hier keine Ausnahme. Nicht (richtig) zu planen führt dazu, dass Sie Ihr Budget verschwenden, dass Sie von einer Gelegenheit zur nächsten hin- und hergerissen werden, in der Hoffnung, dass irgendwas mehr Umsatz bringt. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dies nichts bringt. Aber der Zeit- und Geldeinsatz, den Sie in die Erstellung eines Marketingplans stecken, ist nur ein Bruchteil davon, was Sie sonst verschwenden könnten, nicht nur an entgangenem  Umsatz, sondern auch an den Chancen, die Sie verpassen, weil Sie den Fokus auf die falschen Dinge legen.
  • Die Erstellung eines Marketingplans verwandelt Ihre Ziele in klare Handlungsschritte, die Sie Schritt-für-Schritt näher an deren Erreichung bringen. Eine Vision für die Zukunft zu haben ist schön und gut – aber erst die richtige Planung lässt diese Vision zur Realität werden. Nur so erkennen Sie genau, was gemacht werden muss, wann dies getan werden muss und wie.
  • Ein Marketingplan bringt Fokus und hält Sie auf der Straße. Es ist eine durchdachte, systematische Herangehensweise an Ihr Marketing, welche sicherstellt, dass alles fließend zusammen funktioniert. Der Marketingplan kann Sie davon abhalten, den Blick für das Wesentliche zu verlieren, sich im beschäftigen Geschäftsalltag strategisch zu verirren, was sonst Ihrer Marke schaden könnte und Sie natürlich Zeit und Geld kosten würde.
  • Ein Marketingplan ist wie eine Landkarte. Er garantiert zwar nicht, dass immer alles nach Plan ablaufen wird, denn alle Pläne müssen flexibel sein; aber wenn sich Ihre Situation ändert oder unvorhergesehene Herausforderungen auftreten, hilft Ihr Marketingplan Ihnen dabei, trotzdem die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und diese neuen Hindernisse leichter und schneller zu umschiffen.
  • Ein Marketingplan hilft Ihnen dabei Ihre Ressourcen bestmöglich einzuplanen, so dass Ihnen nicht auf halbem Weg das Geld für die wirkungsvollsten Marketingmethoden ausgeht.
  • Ein Plan liefert Ihnen die Benchmarks und Checks, so dass Sie erkennen können, welche Dinge funktionieren – und welche nicht. Wenn Sie beispielsweise im nächsten Jahr überlegen, in welche Marketingstrategien Sie mehr investieren sollten, dann können Sie dies dank dem Marketingplan aus dem letzten Jahr feststellen. Außerdem können Sie im Laufe des Jahres auch untersuchen, welche der jeweiligen Strategien Sie Ihren Zielen näher bringen und welche angepasst oder eventuell gestrichen werden müssen. Ihr Marketingplan hilft Ihnen schneller zu sehen, falls etwas schiefläuft und was zu tun ist.

Das sollte als Motivation nun genügen, dass Sie damit Sie sobald wie möglich beginnen Ihren Marketingplan zu erstellen. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Teile des Marketingplans  und falls Sie bei der Marketingplan Erstellung Unterstützung möchten, können Sie hier eine Anfrage senden.

Die verschiedenen Teile des Marketingplans

Hier habe ich nun einige Teile des Marketingplans aufgelistet, zu denen Sie sich Gedanken machen sollten. Weiterhin finden Sie nützliche Fragen, die Sie sich dabei stellen sollten.

Der Ausgangspunkt beim Marketingplan: Ihr Restaurant oder Hotel

Marketingplan-UnternehmensanalyseIm ersten Teil des Marketingplans analysieren Sie Ihr Unternehmen und lernen es vom strategischen Blickwinkel aus genau kennen. Denn erst wenn Sie genau wissen, wo Sie sich befinden, was Sie gut machen und wo Verbesserungspotenzial steckt, können Sie sich an das Finden der Strategien machen, welche das ausnutzen.

Zu Anfang des Marketingplans sollten diese Art von Fragen beantwortet werden:

  • Was zeichnet Ihr Restaurant aus?
  • Was machen Sie besonders gut, bzw. was können Sie unternehmen, damit Sie angenehmer und aufregender als Ihre Wettbewerber sind (als Inspiration 50 Gründe für einen Restaurantbesuch )?
  • Können Sie in einem Satz beschreiben, weshalb Gäste Sie auswählen sollen?
  • Was ist Ihr innovativer Wettbewerbsvorteil?
  • Welche Stärken und Schwächen können Sie identifizieren?

Der Unternehmensfokus beim Marketingplan: Ihr Zielmarkt

Danach geht es in Ihrem Marketingplan um Ihre idealen Gäste und in diesem Zusammenhang beschreiben Sie Ihre Kunden und Gäste so genau wie möglich. Denn nachdem Sie Ihre Gäste genau kennen, können Sie die Marketingstrategien identifizieren, die Ihnen am besten mehr von diesen Personen bringen, sind Sie in der Lage Ihre Werbebotschaft so anzupassen, damit diese überzeugend und motivierend für Ihre Zielgruppe wird und Sie entdecken Innovationsmöglichkeiten, um den Besuch in Ihrem Unternehmen noch angenehmer für diese Personen zu gestalten.

Marketingplan-ZielgruppenanalyseUm in diesem Teil des Marketingplans ein klareres Bild zu erhalten und auf Ideen zu kommen, können Sie sich die Antworten auf diese Fragen überlegen:

  • Wer sind Ihre idealen Gäste genau?
  • Was sind deren Wünsche und Bedürfnisse?
  • Wie viel geben diese durchschnittlich aus?
  • Wie häufig kommen sie vorbei?
  • Kommen sie eher alleine oder in Gruppen?
  • Wo kaufen sie noch ein?
  • Welchen anderen Unternehmen oder Personen vertrauen sie?
  • Was erwarten Ihre Gäste von einem Besuch bei Ihnen?
  • Wie wird sich Ihr Zielmarkt in den nächsten Jahren entwickeln?
  • Welche Faktoren haben einen großen Einfluss darauf?
  • Welche Medien konsumieren Ihre Kunden?
  • Gibt es einen weiteren Markt, der interessant wäre und den Sie noch nicht bedienen?

Externe Einflussfaktoren beim Marketingplan: Ihre Mitbewerber 

In diesem Teil des Marketingplans analysieren Sie Ihre Mitbewerber mit deren Stärken und Schwächen. So entdecken Sie Bereiche, die in Ihrem Unternehmen verbessert werden könnten und Strategien, wie Ihr Unternehmen hier aufholen bzw. den Vorsprung weiter ausbauen kann.

  • Einige Fragen, die Sie sich innerhalb der Marketingplan-Gestaltung dabei stellen sollten:
  • Wer sind Ihre direkten Wettbewerber?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen Ihnen und Ihren direkten Wettbewerbern?
  • Was zeichnet Ihre Mitbewerber aus und was machen diese außerordentlich gut?
  • Wer sind Ihre indirekten Wettbewerber und was zeichnet diese aus? Mit Freunden grillen, wäre beispielsweise ein indirekter Wettbewerber zu vielen Restaurants. Genau genommen sind alle möglichen Aktivitäten am Abend indirekte Wettbewerber, da diese Personen abhalten könnten in Ihr Unternehmen zu kommen).

Die Richtung vom Marketingplan: Ihre Unternehmens- & Marketingziele

Marketingplan-ZielsetzungNun geht es in Ihrem Marketingplan darum, dass Sie die Ziele festlegen, die Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen wollen, damit Sie im nächsten Teil die Strategien identifizieren und festlegen können, die Sie an diese Ziele bringen. Bei den Zielen ist es wichtig, dass Sie sich nicht nur hinsichtlich des Gastronomie Umsatzes Ziele setzen, sondern auch in anderen Gebieten. Hierzu gehört beispielsweise die Anzahl der Gäste, wie viele Events Sie veranstalten möchten, wie das Unternehmen wahrgenommen werden soll, wie viele strategische Partner Sie hinzugewinnen möchten, usw. .

Genauso ist es wichtig, dass Sie die Ziele in Ihrem Marketingplan richtig beschreiben, nämlich genau, mit einem Zeitrahmen versehen und messbar, so dass Sie feststellen können, ob sich das Unternehmen dem Ziel nähert und dieses in einem angemessenen Zeitrahmen erfasst. “Mehr Gäste aus aus dem Internet gewinnen” ist somit kein gut formuliertes Ziel. Besser wäre es zu schreiben:” Bis zum 31.12.2018 insgesamt 2000 Reservierungen zu erhalten, 800 davon bis zum 01.07.2018.”

Zur Hilfe nun mehrere Fragen, die Sie sich innerhalb dieses Teils vom Marketingplan stellen sollten:

  • Was möchten Sie beispielsweise in einem Jahr erreichen?
  • Wollen Sie die Anzahl Ihrer Gäste erhöhen, wenn ja, wie viele mehr?
  • Soll Ihr Restaurant einen anderen Personenkreis anziehen?
  • Wie viel möchten Sie mehr verdienen?
  • Wie viele Events veranstalten?
  • Möchten Sie neue Produkte einführen? Bis wann?
  • Soll Ihre Homepage neu gestaltet werden? Bis wann fertig?
  • Möchten Sie eine bestimmte Gästeanzahl aus einem bestimmten Werbemedium erzielen (z.B. Facebook)
  • Wie viel Freizeit möchten Sie haben?

Tipp: Ich stelle meinen Klienten manchmal diese etwas seltsam klingende Fragen, um herauszufinden, was deren wichtigsten Ziele und Herausforderungen sind, damit wir mit Priorität daran arbeiten können. 

Die Frage lautet:

„Nehmen wir an, ich hätte einen Zauberstab. Und mit diesem Zauberstab erfülle ich Ihnen einen Wunsch in Ihrem Unternehmen. Was würden Sie sich für Ihr Unternehmen wünschen?“

Also überlegen Sie sich, was das wichtigste Ziel für Sie ist sowie welche anderen Ziele eventuell damit zusammenhängen und tragen Sie diese dann in Ihren Marketingplan ein.

Der Taktischer Teil des Marketingplans: Marketingmaßnahmen und Werbemethoden festlegen

Marketingplan-MaßnahmenplanungHaben Sie erst einmal die Ziele festgelegt, ist es wichtig zu überlegen, wie Sie diese erreichen. Wenn Sie auf einer Landkarte Ihren Zielort gefunden haben, müssen Sie im nächsten Schritt auch überlegen, mit welchen Verkehrsmitteln Sie dieses erreichen.

In diesem Marketingplan Abschnitt wählen Sie die deshalb die unterschiedlichen Marketingaktionen aus und legen fest, wann Sie diese starten (dies kann auch nur halbjährlich oder kurzfristiger gemacht werden – tatsächlich legen wir im Rahmen des Coachings immer nu die Taktiken für die kommenden 3 Monate fest).

Marketingtaktiken für Ihren Marketingplan sind beispielsweise:

  • Weiterempfehlungs-Aktionen,
  • Kooperationen mit anderen Unternehmen,
  • Upselling und Cross-Selling Angebote,
  • Guerilla-Marketing-Aktionen,
  • zusätzliche Produkte und Dienstleistungen anbieten,
  • Werbemailings,
  • Email Marketing,
  • Einsatz eines besseren WordPress Themes für die Gastronomie Webseite,
  • Newsletter,
  • Sonderevents,
  • Promo-Aktionen,
  • Gewinnspiele,
  • Rabattaktionen,
  • Erstellen von effektiven Speisekarten,
  • Gutscheinaktionen,
  • Radiowerbung,
  • Werbeanzeigen,
  • Premiumdienste,
  • PR Aktionen,
  • Optimierung des Telefons/ Bestellung- & Reservierungsannahme/ Serviceleistung,
  • Internet Werbung,
  • Fernsehspots,
  • Radiowerbungen,
  • Interviews,
  • Abo-Service einführen,
  • Kunden-Wiedergewinnungskampagnen,
  • Marketingoptimierung der Speisekarte,
  • Wohltätigkeitsaktionen,
  • Suchmaschinenwerbung,
  • Kochkurse,
  • Sonderaktionen an Feiertagen,
  • usw.

Und das waren bei weitem nicht alle Möglichkeiten. Aber diese Liste sollte Ihre Kreativität angeregt haben und Sie können nun in Ihrem Restaurant Marketingplan festlegen, welche Maßnahmen Sie wann und wie durchführen möchten.

Budget und Ressourcenverwendung im Marketingplan

Schließlich geht es noch um die Budgetplanung für Ihre gewählten Werbestrategien und Geschäftsentwicklungsstrategien, damit Sie sich hinsichtlich Budget, Personal, Zeit und Arbeitsaufwand nicht übernehmen.

Aus diesem Grund können Sie sich diese Fragen für den letzten Teil des Marketingplans stellen:

  • Welche Ressourcen können und werden Sie zum Erreichen der Ziele einsetzen?
  • Wie viel Geld können Sie in Ihr Marketing investieren?
  • In welchen Bereich konkret?
  • Wie viel werden geplante Restaurant Werbeaktionen schätzungsweise kosten?

Der fertige Restaurant oder Hotel Marketingplan

Wenn Sie alle diese Informationen haben, können Sie Ihren Marketingplan ausformulieren.

Beschränken Sie sich dabei auf das Wesentliche und denken Sie daran:

Ihr Marketingplan ist Ihre Landkarte, die Sie zu einem erfolgreicheren Restaurant oder Hotel leitet.

Halten Sie ihn deshalb möglichst kompakt und übersichtlich. Ein unwissender Betrachter sollte in wenigen Momenten den Marketingplan verstehen können.

Häufig ist es nützlich eine Mindmap als Übersicht zu erstellen.

Wenn Sie den Marketingplan fertig gestellt haben, werden Sie feststellen, dass Sie sich um ein ganzes Stück besser fühlen. Es ist ein gutes Gefühl Klarheit zu haben, zu wissen wo man steht, wo man in den kommenden Monaten hinmöchte und was man dafür tun muss. Und der Marketingplan gibt Ihnen genau diese Sicherheit und nicht mehr das Gefühl irgendwie planlos durch die Businesswelt umherzuirren.

Also beginnen Sie sobald wie möglich damit Ihren Marketingplan zu erstellen. Und falls Sie dabei Unterstützung möchten, sind Sie gerade nur einen Klick davon entfernt.

Restaurant Marketing Tipps

Restaurant Marketing ist nicht nur eine Kunst, sondern mittlerweile eine eigene Wissenschaft. Leider ist diese Wissenschaft für viel zu viele Gastronomen wie ein Buch mit sieben Siegeln. Marketingmedien wie: Flyer, Anzeigen, Briefe, Internet, Gelbe Seiten, Fernsehen, Radio,… sind in ihrer Vielzahl schon verwirrend genug. Doch komplizierter wird es bei der zu kommunizierenden Marketingbotschaft.

Marketing

Verschlimmernd kommt hinzu, dass viele Werbeplatz-Verkäufer von Zeitungen, Gelben Seiten, Internet Bewertungsplattformen und anderen Werbemedien, diese Situation ausnutzen und den Kunden – also Ihnen – unwirksame Werbung verkaufen.

Sehen Sie sich als Restaurant Besitzer auch häufig in der Opferrolle nicht funktionierender Restaurant Werbung, ohne zu wissen was funktioniert und was nicht? Dann werden Sie nach dem Lesen dieses Leitfadens ein ganzes Stück schlauer sein und sich nächstes Mal nicht von Werbemedien Verkäufern reinlegen lassen.

Hier sind einige der häufigsten Fragen von Restaurantbesitzern zur Restaurant Werbung und zur besseren Vermarktung:

Was sind die wichtigsten Punkte, welche es für ein erfolgreiches Restaurant Marketing zu beachten gilt?

Erfolgreiches Restaurant Marketing besteht aus mehreren Komponenten und Sie sollten eine einheitliche Strategie haben, die alle diese Punkte abdeckt:

1.Restaurant Marketing: Die Positionierung

Dies ist eines der wichtigsten Punkte im Restaurant Marketing, welcher doch am wenigsten verstanden wird. “Positionierung” bedeutet, dass Sie eine bestimmten Platz im Kopf Ihrer Gäste und Kunden einnehmen. Das Ziel Ihrer Marketingpositionierung sollte sein, dass wenn ein potenzieller Kunde an Ihre Gastro-Kategorie denkt, der Name Ihres Unternehmens sofort in seinen Kopf schießt. Genau wie im Beitrag Vom Pizzabäcker zum Millionär sollten Sie durch gezielte Innovation und Werbekommunikation eine Position für sich zu schaffen, welche nur schwierig von Anderen kopiert werden kann.

Hier sind einige Beispiele Positionierungen, die bei bekannten Gastronomiebetrieben funktionieren und ständig im Marketing mehr oder weniger deutlich kommuniziert werden:

  • Subway: Gesunde Sandwiches
  • McDonalds: Schnelle Burger
  • Burger Kind: Gegrillte Burger
  • Domino`s Pizza: Heiße Pizza in 30 Minuten oder schneller
  • Gourmet Pizza, Bestes Steak Restaurant in der Stadt, Romantischste Platz,…

Wenn Sie Ihr Unternehmen erst einmal richtig positioniert haben und einen festen Platz im Gehirn Ihrer Kunden eingenommen haben, werden Sie ein rasantes Umsatzwachstum verspüren.

Denn wenn immer Gäste an Ihre Kategorie denken, sei es zu Hause, in Gesprächen bei der Arbeit oder anderen Lebenssituation, wird sofort Ihr Unternehmen die perfekte Wahl dafür sein – und somit die Preisfrage in den Hintergrund geraten (außer ein Unternehmen wählt die schlechteste Positionierung – der Billigste zu sein, dann kommt dieses Unternehmen zwar als erstes in den Hinterkopf bei der Überlegung nach dem billigsten Restaurant, allerdings verläuft dann der Wettbewerb nur über den Preis, was nie langfristig funktioniert ).

2.Restaurant Marketing: Der Marketingplan

Restaurant Marketingplan

Zur effektiven Vermarktung eines Gastro-Betriebs ist ein Marketingplan unabdingbar.
Und für diesen Marketingplan müssen mehrere Gebiete analysiert werden:

  • Die eigene Kundenbasis mit deren Wünschen, Problemen und Bedürfnissen,
  • die Mitbewerber,
  • das eigene Unternehmen mit den zugehörigen Stärken und Schwächen,
  • Ziele und Probleme (in den wichtigsten 5 Bereichen),
  • sowie die Marktentwicklung in den kommenden Jahren.

Basierend auf diesen Informationen wird dann ein Plan zur Vermarktung des Restaurants oder Hotels erstellt. In diesem Marketingplan werden dann
– Werbekampagnen,
– geplante Werbeaktionen,
– die strategische Ausrichtung des Restaurants mit Auswahl der Werbemedien, der Werbebotschaft und ,
– und die Beschreibung der idealen Gäste mit deren Wünschen und Bedürfnissen dargestellt
.
Wie ein Schiff nicht ohne Landkarte an sein Ziel findet, irren Unternehmen ohne Marketingplan meist relativ ziellos umher. Daher ist auch dieser Punkt sehr wichtig für den Erfolg Ihres Restaurants.

3.Restaurant Marketing: Die Gästedatenbank

Restaurant Marketing Zitat Wiederbesuch


Wenn Sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die meinen Newsletter mit Marketingtipps regelmäßig erhalten, hören bzw. lesen Sie, wie ich immer wieder diesen Punkt wiederhole: Der große Umsatz Geld liegt in der Datenbank! Es gibt fast nichts wichtigeres für ein Unternehmen, als eine Liste der Kunden mit deren Namen, Adressen, Kaufangewohnheiten und weiteren Daten zu haben, um regelmäßig im Marketingkontakt mit diesen Personen zu stehen.

Denn es kostet ca. 6 Mal so viel einen neuen Gast zu gewinnen, als einen bestehenden Gast zum Wiederbesuch zu motivieren. Denn diese Personen kennen Ihr Unternehmen, wissen was sie in etwa erwartet und gehen somit kein gewisses Risiko ein, um ein unbekanntes Restaurant oder Hotel kennenzulernen.

Trotzdem wird die Gästedatenbank in den meisten Restaurants vernachlässigt und der Großteil des Marketingbudgets für Neukunden Gewinnung ausgegeben.

Diesen Fehler sollten Sie nicht begehen. Also, falls Sie es jetzt noch nicht machen, sollten Sie die Namen, die Adresse und ev. Geburtsdatum,.. von allen Ihren Gästen sorgfältig aufnehmen und eine Liste aufbauen. Es gibt genug Methoden und Strategien, wie sich das unaufdringlich machen lässt und Gäste sogar froh sein werden, Ihnen deren persönlichen Informationen zu überlassen.

An diese Liste können Sie dann Weiterempfehlungsschreiben, Geburtstagsbriefe, Feiertagsanschreiben, Jahres- &; Hochzeitsbriefe,… senden, Joint Venture Angebote von anderen, Gäste “reaktivieren”, einen Newsletter versenden,… .

Als Restaurant Marketing Methode ist der Aufbau einer Kundendatenbank nicht mehr wegzudenken.

4.Restaurant Marketing: Die marketingoptimierte Erstellung der Speisekarte

Speisekarten Marketingoptimierung

Für Ihr Marketing und die Geschäftsausrichtung sollten Sie mindestens zwei Mal im Jahr Ihre Speisekarte analysieren (eigentlich empfehle ich sogar ständig die Ergebnisse zu verfolgen):

  • Welche Speisen und Getränke erweisen sich als am profitabelsten?
  • Welche bringen das meiste Lob und die meisten Weiterempfehlungen?
  • Welche Art von Gästen tendiert welche Speisen und Getränke zu bestellen?
  • Welche Preise funktionieren gut?
  • Wie beeinflussen grafische Veränderungen das Kaufverhalten der Gäste?
  • Welche weiteren Marketingstrategien lassen sich nutzen?

Der Platz auf Ihrer Speisekarte ist begrenzt. Jedes Objekt darauf muss seinen Platz verdienen! Und fügen Sie ja nicht zu viele Gerichte dazu, indem einfach weitere Seiten angefügt werden. Dies verwirrt Gäste nur, schadet der Positionierung und erschwert es auch, den durchschnittlichen Bestellbetrag durch ständige Optimierung zu steigern.

Analysieren Sie deshalb genau was sich für Sie lohnt, was weniger gut funktioniert und optimieren daraufhin unablässig Ihre Speisekarte. Einige Restaurants lassen 2 oder mehr verschiedene Speisekarten drucken und testen welche besser performt – und die Ergebnisse sind oft erstaunlich.

5.Restaurant Marketing: Weiterbildung und Coaching

Die Bereiche Restaurant Werbung, Personal, Prozesse und Training sind alle miteinander verbunden. Oft sage ich Restaurantbesitzern, dass gutes Restaurant Marketing ein schlechtes Restaurant schneller bankrott machen kann.
Der Hauptgrund für dieses eventuell unintuitive Phänomen, ist dass die erfolgreichen Marketingtaktiken auf sehr viele Gäste in das Restaurant bringen. Da aber das schlechte Restaurant auch einen schlechten Service hat, mit der Nachfrage nicht klarkommt oder und auch sonst viele Fehler macht, werden diese Gäste nicht mehr kommen und noch schlimmer: Sie erzählen noch mehr Personen von deren negativen Erfahrung (leider tendieren Menschen viel eher anderen von schlechten als von guten Erfahrungen zu erzählen).

So lässt gutes Restaurant Marketing schlechte Betriebe scheitern, weil sich der miese Ruf schneller und an mehr Personen verbreitet, so dass er nur unter größten Anstrengungen und Kostenaufwand wieder gerettet werden kann (nicht ganz ironisch ist, dass gute Werbung wieder ein essenzieller Teil der Rettung sind).

Aus diesem Grund ist ein gutes Personaltraining mit dem Restaurant Marketing verbunden. Weiterhin ist es wichtig, dass das Personal grundlegende Marketingtaktiken beherrscht und möglichst genau die strategische Ausrichtung des Restaurants versteht. Gerade ein Coaching ist hier sehr hilfreich.

Der Unterschied zwischen strategischem und taktischem Marketing

Beim Restaurant Marketing, gibt es nur 3 Dinge, die das Fundament darstellen:

  • Die Marketingbotschaft: WAS Sie in Ihrer Werbung (der Inhalt Ihrer Anzeigen, Webseite,…).
  • Das Werbeziel oder die Zielgruppe: Zu WEM Sie es sagen
  • Das Werbemedium: WO Sie es sagen (z.B. Anzeige, Webseite, Flyer,… )

Und das ist es eigentlich schon – aber die Reihenfolge ist hier wichtig: Zuerst der strategische Teil des Marketings: Was Ihr Marketing zu wem kommuniziert. Dies ist der erste Teil, den Sie bei Ihrem Restaurant Marketing festlegen müssen.

Danach kommen Sie zum taktischen Teil: wo Sie es sagen, also welches Werbemedium Sie für Ihre Markenkommunikation nutzen möchten.

Leider gehen auch hier die meisten Restaurants falsch vor und wählen zuerst das Werbemedium, beispielsweise eine Anzeige in der Zeitung, und überlegen danach erst, wenn Sie erreichen wollen (wenn überhaupt) und was sie kommunizieren sollen.

Die richtige Vorgehensweise beim strategischen und taktischen Marketing

Das richtige und erfolgreiche Vorgehensweise sieht aber so aus, dass Sie zuerst genau feststellen wer denn genau Ihre Zielgruppe ist:

  • Was sind deren Wünsche und Bedürfnisse?
  • Weshalb gehen sie essen?
  • Was sind deren Auswahlkriterien für ein Restaurant?
  • Welche Gründe haben sie für einen Restaurantbesuch?
  • Wie verhält sich diese Gruppe bei der Restaurantsuche?
  • Wo suchen diese Personen nach Restaurants?
  • Mit welchen Werbemedien sind sie am besten zu erreichen?

Wenn dieser Teil geklärt ist, können Sie sich an die Erstellung Ihrer Werbebotschaft machen, welche genau diese Informationen berücksichtigt. Alleine eine genaue Anpassung der Werbebotschaft auf die Zielgruppe, bringt normalerweise schon sehr gute Ergebnisse.

Denn das Sie nun wissen, welche Art von Personen Sie gewinnen möchten und was diesen Personen wichtig beim Restaurantbesuch ist, können Sie in Ihrem Marketing genau so eine Botschaft kommunizieren, die für diese Art von Menschen überzeugend wirkt.

Erst im letzten Schritt wird beim Restaurant Marketing dann überlegt, mit welchem Medium sich diese Zielgruppe am besten und effektivsten erreichen lässt. Genau diese Herangehensweise für zu großartigen Erfolgen beim Marketing.

Die 4 Restaurant Marketing Wachstumsfaktoren

4 Restaurantmarketing Wachstumsfaktoren

Sie können Ihren Gewinn viel einfacher steigern, wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen und Ihr Ziel fest im Blick haben. Und wenn Sie den Fokus auf die 4 Marketing Wachstumsfaktoren legen, erreichen Sie genau das.

Und um Ihren Restaurant- oder Hotelgewinn schnell und stark zu steigern, sollten Sie an allen 4 Wachstumsfaktoren gleichzeitig arbeiten. Denn so erhalten Sie exponentielles Wachstum, weil sich die Faktoren wechselseitig verstärken.

Was es genau bedeutet, die 4 Marketing Wachstumsfaktoren nutzen

Als Unternehmen haben Sie genau 4 Möglichkeiten, Ihren Gewinn zu steigern. Genau 4. Nicht mehr und auch nicht weniger. In Kurzform bedeutet das:
1.Mehr Gäste gewinnen
2.die häufiger (bzw. in kürzeren Abständen Ihr Restaurant besuchen),
3.bei den Besuchen durchschnittlich mehr Geld ausgeben und
4.Ihrem Unternehmen auf längere Zeit treu sind.

Das sind die Marketing Wachstumsfaktoren, an denen Sie arbeiten müssen. Für die Faktoren gibt es jeweils unterschiedliche Marketingstrategien, welche diese steigern. Und es gibt auch einige Restaurant Marketing Ideen, die alle 4 Faktoren gleichzeitig steigern – gerade Speisekartenmarketing und Newsletter-Marketing sei an dieser Stelle erwähnt.

Doch nun zu den einzelnen Faktoren:

1.Restaurant Marketing Wachstumsfaktor: Mehr Gäste gewinnen

1.Restaurantmarketing Wachstumsfaktor

Auf diesen Faktor konzentrieren sich die meisten Restaurants, obwohl diese Möglichkeit weitaus mehr kostet als die anderen drei. Trotzdem ist dieser Faktor natürlich für die anderen drei wichtig. Denn wenn Sie keine Gäste haben, können Sie auch nicht deren Besuchshäufigkeit, den durchschnittlich ausgegebenen Betrag sowie die “Kundenlebenszeit” erhöhen. Aus diesem Grund ist es auch besonders wichtig, dass Sie die Namen von allen Besuchern erfassen und eine Kundendatenbank für Ihr Restaurant Marketing aufbauen.

Einige Marketingstrategien, die mehr Gäste bringen und so diesen Wachstumsfaktor steigern, sind:

  • Eindeutige Positionierung und innovativer Wettbewerbsvorteil
  • Anzeigenschaltung
  • Suchmaschinenmarketing und -optimierung (dazu gehört auch die Auswahl des besten Restaurant WordPress Themes, um ein besseres Ranking zu erhalten und mehr Webseitenbesucher in Restaurant Gäste zu verwandeln).
  • Facebook Marketing (obwohl davon die anderen Faktoren stärker beeinflusst werden)
  • Flyer, Internet Bewertungsportale, Gelbe Seiten,… .

2.Restaurant Marketing Wachstumsfaktor: Die Besuchshäufigkeit steigern

2.Restaurantmarketing Wachstumsfaktor


Dieser Faktor beschreibt, wie häufig ein durchschnittlicher Gast Ihr Restaurant besucht. Um hier zu einer Steigerung zu gelangen, muß der Service und Erlebnis im Restaurant stimmen und danach eine Beziehung zu den Gästen aufgebaut werden. Dies erreichen Sie, indem Sie Ihre Gäste regelmäßig kontaktieren und zwar mit einem Mix aus Werbung um im Hinterkopf zu bleiben; aber vor allem auch mit Informationen, die Mehrwert bieten und mit denen Sie interessant bleiben. Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch die schon oben erwähnte Positionierung. Aber auch Programme, die die Treue der Gäste fördern, sind für diesen Punkt nützlich, ebenso wie es wichtig ist, dass Sie ständig Neues bieten, um Gästen einen weiteren Anreiz zu geben, Ihr Restaurant häufiger zu besuchen.

Wenn Sie also eine große Kundenbasis und Datenbank aufgebaut haben, ist es wichtig in diese Liste zu investieren und bestehende Gäste zu belohnen, so dass diese häufiger zu Ihnen kommen und auch mehr Personen an Sie weiterempfehlen.

Nochmals in Stichwortform einige Marketingstrategien, die diesen Wachstumsfaktor steigern:

  • Klare Positionierung, damit Ihr Restaurant ständig die erste Wahl für bestimmte kulinarische Erlebnisse ist (was auch immer dies für Ihre Kategorie bedeuten mag).
  • Beziehungsaufbau durch regelmäßigen Kontakt (per Email/ Post/ Social Media).
  • Anreize für häufigeren Besuch.
  • Ständig Neues bieten.
  • Sonderevents veranstalten (z.B. Weinabend, Feste, Themenabende).

3.Restaurant Marketing Wachstumsfaktor: Durchschnittlich ausgegebene Betrag steigern

3.Restaurantmarketing Wachstumsfaktor


Die Erhöhung des durchschnittlich ausgegebenen Betrages ist eine weitere Möglichkeit Ihren Restaurantumsatz zu steigern. Ziel bei dem Faktor ist den durchschnittlichen Bestellbetrag zu steigern, z.B. indem ein Gericht mit höherer Gewinnspanne genommen wird, zusätzliche Speisen & Desserts, mehr Getränke, sowie Zusatzprodukte.

Hierunter fallen Marketingstrategien wie

  • Up-Selling,
  • Cross-Selling,
  • Preise erhöhen,
  • andere Zielgruppe anvisieren,
  • zusätzliche Produkte verkaufen und
  • Joint Venture Angebote, um wieder nur einige zu nennen.

Dieser Faktor ist jedoch vorsichtig anzugehen, damit die Beziehung zu Ihren Gästen gut bleibt und Ihre Positionierung nicht leidet.

4.Restaurant Marketing Wachstumsfaktor: Steigerung der Kundenlebenszeit

4.Restaurantmarketing Wachstumsfaktor


Dieser Faktor bezeichnet die Zeit, die ein durchschnittlicher Gast Ihrem Restaurant treu ist; also ob Gäste Ihnen beispielsweise im Durchschnitt 3 oder 4 Jahre treu sind. Auch hier ist die gute Beziehung zu den Gästen essentiell, welche unter anderem durch häufigen Kontakt aufgebaut wird.

Einige Marketingstrategien zur Steigerung dieses Wachstumsfaktors sind:

  • Regelmäßigen Kontakt (per Email/ Post/ Social Media), um im Hinterkopf zu bleiben,
  • Ständig Neues bieten,
  • Marketingstrategien zur Beziehungsverbesserung,
  • Strategische Partnerschaften.

Zwei sehr wichtige Marketingkennzahlen für Ihr Restaurant

Marketingkennzahlen
  • 1.Der Lebenslange Kundenwert
  • 2.Die Kosten der Neugewinnung eines Kunden

1.Marketingkennzahl: Der Lebenslange Kundenwert

Dies ist der Betrag, den Ihnen ein durchschnittlicher Betrag über die gesamte Dauer seiner Treue einbringt.

Wenn also ein durchschnittlicher Besucher
5 Mal im Jahr das Unternehmen besucht,
Sie durchschnittlich 20 Euro bei jedem Besuch verdienen und
er/sie 3 Jahre Ihnen treu ist,
so beträgt der Lebenslange Kundenwert 5 x 20 Euro x 4 Jahre Treue = 400 Euro.
Sie verdienen also an jedem neuen Kunden durchschnittlich 400 Euro (hier ist nicht der Betrag einberechnet, den Sie mit Weiterempfehlungen dieses Gastes verdienen und auch andere Marketingstrategien, wie Joint Venture Angebote, wurden zur Vereinfachung ausgeklammert).

Sie erhöhen den durchschnittlichen Kundenwert übrigens darin, indem Sie die Kaufhäufigkeit, den durchschnittlich ausgegebenen Betrag sowie die Kundenlebenszeit steigern.

2.Marketingkennzahl: Die Kosten zur Neugewinnung eines Kunden

Dies ist der Betrag, den es Sie kostet, einen neuen Gast über ein Werbemedium zu gewinnen.

Wenn Sie beispielsweise eine Anzeige schalten, welches Sie 500 Euro kostet und Sie bei durch diese Anzeige 50 neue Gäste gewinnen, so kostet Sie die Gewinnung eines Gasts über dieses Medium: 500 Euro/ 50 = 10 Euro.

Die Kombination dieser beiden Marketingkennzahlen

Dies ist der Punkt, wo das Wissen der Kennzahlen zu einem Wettbewerbsvorteil wird. Wenn Sie wissen, dass es Sie 10 Euro kostet einen neuen Gast zu gewinnen, Sie aber über die Jahre 400 Euro an diesem Gast verdienen werden (weil Sie mehr Restaurant Marketingstrategien als Ihre Mitbewerber nutzen), dann können Sie es sich leisten mehr Geld in diese Werbemethode zu investieren, weil Sie es mehrfach wieder zurück bekommen.

Da Sie aber noch Ihre Liquidität berücksichtigen müssen, sollten Sie sich anfangs eher daran orientieren, dass sich ein neuer Gast innerhalb des ersten Jahres bezahlt macht.

Welche Marketing Methoden nutzen Restaurants am häufigsten?

Wie oben schon erwähnt, ist dieser Punkt ziemlich traurig. Die meisten Gastronomiebetriebe setzen fast ihr komplettes Restaurant Marketing Budget dafür ein, um neue Gäste zu gewinnen.

Dabei haben wir oben schon erkannt, dass dies nur eine von 4 Möglichkeiten ist, den Umsatz zu steigern; und zudem noch die kostspieligste.

Verschlimmert kommt hinzu, dass sehr viele Restaurants beim Marketing vor allem taktisch statt strategisch vorgehen, was bedeutet, dass sie zuerst das Werbemedium auswählen und erst danach den strategischen Teil angehen; die Zielgruppe und die Botschaft.

Verkäufer für Werbemedien, die dieses Unwissen entweder absichtlich oder aus eigener Unwissenheit heraus ausnützen, setzen dem Ganzen noch den Deckel auf.

Im Restaurant Marketing geht es leider bei den meisten Unternehmen nicht darum, was am wirkungsvollsten ist und den meisten Rücklauf für das eingesetzte Werbegeld bringt, sondern es wird einfach nur geschaut, was die Mitbewerber machen, welche zumeist genauso ahnungslos sind.

Wenn Restaurantbesitzer sehen, dass andere Restaurants im Umfeld eine Anzeige in einer bestimmten Zeitung schalten, machen sie es auch, ohne zu wissen, ob dies funktioniert. So entsteht etwas, was wir als Marketinginzest bezeichnen. Das bedeutet, alle machen das Gleiche, jeder kopiert von jedem, das gesamte Marketing wirkt vereinheitlicht wodurch sich die Resultate von Werbesaison zu Werbesaison weiter verschlechtern.

Ein weiterer Fehler ist, dass das Restaurant Marketing von riesigen Unternehmen kopiert wird. Was viele Restaurantbesitzer dabei nicht sehen, ist das Firmen wie McDonalds, Pizza Hut oder Subway, ein Werbebudget von mehreren hundert Millionen Euro haben. Und häufig geht es bei dieser Werbung auch noch um das Ego eines Vorstandsvorsitzenden, welcher statt neue Kunden zu gewinnen mit dieser Werbung lieber seinen Freunden auf dem Golfkurs mit einer Glamour-Kampagne imponieren möchte.

Weiterhin kommt dazu, dass diese Konzerne nicht darauf angewiesen sind, dass diese Werbung ihnen über die nächsten Wochen oder Monate Kunden bringen, sondern es langt, wenn sich die Werbung auf mehrere Jahre mit einem besonderen Image rentiert.

Also sollten Sie darauf bedacht sein,außer wenn Sie ein Werbebudget von mehreren Mio. Euro haben, dass Ihnen die Werbung über einen kurzen bis mittelfristigen Zeitspann mehr als die Kosten wieder einbringt.

Denn nur weil andere Gastronomen in einen Brunnen springen, bedeutet dies nicht, dass Sie hinterher springen müssen.

Warum Ihnen die Tatsache, dass Restaurant Marketing nicht einfach ist, einen großen Wettbewerbsvorteil einbringen kann

Durch Restaurant Marketing zum Erfolg


Der schwierigste Punkt ist allerdings, dass Restaurant Besitzer zwar Spezialisten in fast allen gastronomischen Gebieten sind – aber keine professionellen Vermarkter.

Aber keine Sorge, denn hier liegt Ihre besondere Chance. Denn weil Restaurant Marketing so schwierig zu meistern ist, können Sie hier einen riesigen Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern erreichen – wenn Sie zu einem oder einer besseren Vermarkter/in werden.
Am Anfang kann das komplette Gebiet jedoch ein wenig überfordernd wirken. Widerstehen Sie der Versuchung alles auf einmal zu ändern. Starten Sie in einem Gebiet und verbessern Ihr Restaurant Marketing schrittweise. Fangen Sie mit grundlegenden Dingen und in sich geschlossenen Gebieten an – wie z.B. dem Speisekarten Marketing – und messen die Ergebnisse bis Sie diese gut beherrschen. Und falls Sie nicht sicher sind, ob Ihr aktuelles Marketing funktioniert, sparen Sie lieber Ihre Werbegeld und konzentrieren sich lieber darauf eine bessere Beziehung zu Ihren Gästen zu bekommen und diese dazu zu motivieren häufiger und mehr zu bei Ihnen zu kaufen.

Restaurant Facebook Marketing Tipps

Restaurant Facebook Marketing Tipps gehören, neben Fragen zum Speisekarten erstellen und Restaurantwerbung im Internet, zu den häufigsten Themengebiete, die ich zum Thema Gastronomie Marketing und Umsatzsteigerung in der Gastronomie erhalte. Und das ist kein Wunder. Denn im Jahr 2017 hat Facebook mittlerweile über 25 Millionen aktive Nutzer in Deutschland, 3,9 Millionen in der Schweiz, 3,7 Millionen in Österreich (42% der Bevölkerung) und über 1,9 Milliarden aktive Nutzer weltweit. Das bedeutet: Ein großer Teil Ihrer Gäste und potenziellen Gäste ist auf Facebook aktiv!

Deshalb erhalten Sie in diesem Beitrag zu Facebook Marketing 10 grundlegende Tipps für Ihre Vermarktung auf dieser Plattform. Zusätzlich werde ich 4 Facebook Marketing Mythen beseitigen, die immer noch viele Gastronomen glauben.

Restaurant Facebook Tipps

Zuvor jedoch einige weitere interessante Facebook Statistiken, um Sie zu motivieren, aktiver Facebook für Ihr Markting zu nutzen:

  • 50% aller User loggen sich jeden Tag ein.
  • Im Durchschnitt hat jeder Facebook User 130 Freunde.
  • Der durchschnittliche User ist mit 80 Community Seiten, Gruppen und Events verbunden.
  • Die Demographie „35 Jahre und älter“, vereinnahmt mittlerweile 40% der aktiven Nutzer.

Weshalb Facebook Marketing für Restaurants interessant ist

Nicht nur die vielen Nutzer machen Facebook für Restaurants und Gastronomen interessant. Zusätzliche Vorteile und Chancen, weshalb Restaurants Facebook Marketing nutzen sollten, sind:

  • Die häufige Interaktion zwischen den Nutzern: Ihre Fans haben viel Kontakt mit anderen Personen, welche ebenso gute Gäste für Ihr Unternehmen sein könnten (“Gleich und Gleich gesellt sich gern”). Diese Personen können natürlich sehen, was deren Freunde machen und so werden mehr Menschen auf Ihr Restaurant aufmerksam.
  • Die kostenlose Interaktion mit den Nutzern: Über die Pinnwand oder per Mail zu kommunizieren ist vollkommen kostenlos.
  • Um bessere Beziehungen mit den Gästen aufzubauen: Facebook ist eines der besten Tools, um eine bessere Beziehung mit Ihren Gästen aufzubauen. Auf der Pinnwand können Sie sich mit diesen unterhalten, Fragen beantworten, Fotos posten,… . Tipp: Schauen Sie sich an, was andere Unternehmen bei Facebook machen, beispielsweise diese 13 Restaurant Facebookseiten mit über 1 Mio. Fans
  • Strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Personen schließen. Über Facebook ist es einfach und gratis Unternehmen zu kontaktieren, die für ein Joint Venture in Frage kommen.
  • Eine persönliche Marke aufbauen: Eine Restaurant Facebookseite mit vielen persönlichen Informationen zum Unternehmen, häufiger Kommunikation mit den Fans und posten von News, Umfragen, Sonderaktionen,… stärkt natürlich Ihr Image und baut eine persönliche Marke auf.
  • Bei den meisten Restaurant WordPress Themes lässt sich Facebook problemlos einbinden.
  • Möglichkeit Ihre Zielgruppe zu erreichen: Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, können Sie über Facebook Anzeigen diese gezielt ansprechen – und zwar meist günstiger als mit jedem anderen Werbemedium.
  • Feedback von Gästen erhalten: Es gibt wahrscheinlich keine Möglichkeit leichter an die Meinung von Ihren Gästen zu kommen. Erstellen Sie dafür einfach eine Umfrage und Ihre Gäste werden Ihnen bei der Verbesserung Ihres Restaurants helfen.
  • Schnelles Ranking bei Google: Facebookseiten ranken generell sehr schnell und gut bei Google. Beachten Sie dies auch bei der Wahl Ihres Nutzernamens.

10 Restaurant Facebook Marketing Tipps

1.Sie müssen zuallererst eine Facebookseite besitzen

Dieser Punkt ist natürlich grundlegend für alles weitere, denn ohne Facebookseite helfen auch die weiteren Restaurant Facebook Tipps nichts. Eine Seite zu Erstellen ist ganz einfach, wenn man schon ein Profil hat
(ein Facebook Profil zu erstellen ist auch ganz einfach und kann hier gemacht werden).

Um eine Facebook Seite zu erstellen:

  1. Klicken Sie in Ihrem Profil ganz unten auf „Seite erstellen“ bzw. klicken Sie hier
  2. Wählen Sie als Kategorie „Lokales Unternehmen oder Ort“ oder “Unternehmen, Organisation oder Institution”
  3. Füllen Sie das Profil möglichst vollständig aus, um Vertrauen zu wecken (alle Informationen + Profilbild)
  4. Denken Sie bei der Wahl des Nutzernamens an die Suchmaschinen

2.Sie sollten Ihre Restaurant Facebookseite regelmäßig updaten

Wenn Sie eine Facebookseite haben, ist es auch wichtig, dass Sie diese regelmäßig updaten. Denn eine Facebookseite, auf der nichts los ist, gewinnt auch keine Fans, da es kaum einen Grund gibt, hier Fan zu werden.

Wege, die Facebookseite häufig upzudaten, gibt es viele:

  • Über neue Gerichte berichten
  • Sonderkationen bewerben
  • Umfragen zu Gerichten, Öffnungszeiten, Getränken, Aktionen,…
  • Bilder oder Videos posten
  • Kommentare zum Alltagsgeschehen, Nachrichten, …

Tipp: Schauen Sie sich an, was diese Restaurant Facebook Seiten mit jeweils über 1 Mio. Fans machen.

3.Kommunizieren Sie mit Ihren Fans

Wenn Sie eine Facebook Seite haben, werden Ihre Fans sicher Ihre Einträge, Bilder oder Aktionen kommentieren. Viele werden auch so einfach etwas auf Ihre Pinnwand posten.

Indem Sie auf die Kommentare Ihrer Fans reagieren, zeigen Sie diesen, dass Sie an deren Meinung interessiert sind und sie auch als Menschen schätzen. Zusätzlich erhält Ihr Restaurant hierdurch noch ein persönlicheres Branding und Gäste sind motivierter, Sie weiterzuempfehlen.

4.Gehen Sie mit Kritik richtig um

Dies ist ein schwieriger Punkt und viele Gastronomen wissen nicht, wie sie auf Kritik am besten reagieren sollen. Leider gibt es hier auch keine Schlüssellösung, sondern nur einige weiche Regeln, an die man sich halten sollte:

  • NIEMALS mit persönlichen Beleidigungen auf Kritik reagieren!
  • Beleidigungen und ausfällige Bemerkungen können Sie sofort löschen.
  • Es ist meist am besten, auf ernstgemeinte und ehrliche Kritik im Kommentarbereich zu antworten und Besserung zu geloben (und natürlich auch umzusetzen).
  • Nutzen Sie Kritik als Möglichkeit Ihr Restaurant zu verbessern.

5.Nutzen Sie Ihre Facebook Seite auch für andere Marketingziele

Zwar sind die bisher gezeigten Vorteile schon ausreichend Grund um Facebook zu nutzen, allerdings können Sie Ihre Facebookseite auch für andere Marketingziele einsetzen.

Beispielsweise können Sie Ihre Facebookseite dazu nutzen:

  • Bewertungen bei Google, Yelp und anderen Bewertungsportalen zu erhalten
  • Eine Email Liste aufzubauen
  • Einen „Restaurant-Club“ zu starten
  • Joint Venture Partner vorzustellen

Genau wie Sie Ihren Gästen im Restaurant nicht nur die Hauptspeise servieren möchten, sondern so viel wie möglich (solange diese damit zufrieden sind), sollten Sie auch das Maximale aus Ihrer Facebookseite rausholen.

6.Gewinnen Sie neue Mitarbeiter über Facebook

Wie Sie vielleicht bei diesen 13 Facebookseiten gesehen haben, nutzt ein großer Teil der Restaurants Facebook, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Dies kann geschehen, durch einen Post auf der Pinnwand (denken Sie auch daran, dass Ihre Fans ev. auch andere Personen kennen, die gerade einen Job suchen) oder aber als Link in der Facebook Navigation (die elegantere Lösung).

7.Integrieren Sie Fotos und Videos

Facebook gibt Ihnen die Möglichkeit, Fotos und Videos entweder auf der Pinnwand oder im separaten Bereich, zu integrieren – Nutzen Sie das!

Denn Bilder und Videos lassen Ihr Restaurant im besseren Licht erscheinen, werden häufiger angeklickt, erhalten mehr Kommentare und so können sich auch Freunde Ihrer Fans, die noch nie bei Ihnen waren, einen besseren Eindruck von Ihnen machen, was deren Besuchswahrscheinlichkeit steigert.

8.Machen Sie in anderen Marketingmaterialien auf Ihre Facebookseite aufmerksam

Vorher hatte ich erwähnt, dass Sie Facebook nutzen auch für andere Marketingziele nutzen sollten, allerdings gilt dies auch umgekehrt.

Nutzen Sie Ihre anderen Medien und machen Personen auf Ihre Facebookseite aufmerksam:

  • Integrieren Sie Facebook auf Ihrer Webseite, so dass Besucher gleich rübergehen können und Fan werden.
  • Erwähnen Sie Facebook auf Ihrer Speisekarte.
  • Teilen Sie Leuten auf Flyern, Anzeigen, Briefen, Newslettern,… von Ihrer Facebookseite mit.

9.Nutzen Sie Facebook Applications

Ihre Facebookseite kommt von Hause aus schon mit einigen kostenlosen Applikationen wie Umfragen, Diskussionsgruppen oder Veranstaltungen.

Nutzen Sie diese, um die Interaktion auf Ihrer Facebookseite zu fördern und diese für Ihre Fans interessanter zu machen.

Weiterhin können Sie natürlich auch eigene Apps erstellen oder von anderen Unternehmen erstellen lassen
(wie Spiele, Gutscheinapplikationen, Newsletter Optin, …)

10.Nutzen Sie Facebooks bezahlte Werbung

So wie Google eine bezahlte Werbemöglichkeit hat (Google Adwords), gibt es auch bei Facebook die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu schalten. Die Preise für Anzeigen sind augenblicklich noch relativ niedrig und Sie können, wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, diese mit geringen Streuverlusten ansprechen.

Facebook bietet Ihnen dazu die Möglichkeit, dass Sie einstellen, bei wem die Anzeigen gezeigt werden sollen. Beispielsweise können Sie Einschränkungen machen:

  • Wohnort der Personen
  • Geschlecht und Alter der Personen
  • Interessen und Hobbys
  • Ausbildung
  • Arbeitsplatz

Hier können Sie die Facebook Anzeigen schalten.

4 hartnäckige Facebook Marketing Mythen beseitigt

Schließlich möchte ich noch einige Mythen zu Facebook Marketing beseitigen, die leider zu häufig geglaubt werden und so viele Gastronomen davon abhalten, dieses mächtige Marketingwerkzeug richtig zu nutzen

1.Facebook Marketing Mythos: MEINE Gäste/Kunden/… nutzen Facebook nicht

Falls Sie glauben, dass ein großer Teil Ihrer Kunden nicht auf Facebook vertreten ist, liegen Sie falsch. Viele Unternehmer/innen scheinen zu denken, dass Facebook nur von Kindern und Jugendlichen genutzt wird.

Allerdings zeigen die Statistiken hier ein anderes Bild:

  • Weltweit nutzen mittlerweile 1,6 Milliarden Personen jeden Monat Facebook (und die Zahlen sind immer noch stark wachsend). Außerdem gehören Instagram (400 Mio. Nutzer) und WhatsApp (900 Mio. Nutzer) auch Facebook
  • Ca. 40% der aktiven Facebook Nutzer sind über 35 Jahre
  • Ca. 52% der 55-64 Jahre alten Internet Benutzer, sind einem Sozialen Netzwerk beigetreten (und es werden mehr, da dies eines der besten Möglichkeiten ist, um mit Freunden von Früher im Kontakt zu bleiben)

2.Facebook Marketing Mythos: Es langt eine Facebook-Seite zu erstellen;  die bringt dann automatisch Gäste

Nein, bringt sie leider nicht. Denn es gibt buchstäblich Millionen andere Seiten, die mit Ihnen um die Aufmerksamkeit des Zielpublikums kämpfen. Dazu gehören andere Facebook Seiten aber auch alle anderen Seiten wie YouTube, die nur einen Klick entfernt sind.

Nur eine Seite zu haben, ist heutzutage einfach nicht mehr ausreichend. Ihre Seite muss jeden Tag aufs neue den Kampf um Aufmerksamkeit aufnehmen. Deshalb ist es auch schon lange nicht mehr ausreichend, einfach nur die wöchentlichen Angebote zu posten.

Aber mit den richtigen Inhalten gewinnen Sie nicht nur die Aufmerksamkeit Ihres Zielpublikums, Sie bauen zudem eine starke Bindung zu Ihren Fans auf und nehmen so einen ganz besonderen Platz im Kopf dieser Personen ein.

3.Facebook Marketing Mythos: Die Pflege, das Posten und das Promoten Ihrer Facebook-Seite ist extrem zeitaufwendig

Es stimmt zwar, dass die Planung anfangs etwas Zeit erfordert. Aber wenn ein strukturierter Plan und das Grundwissen vorhanden sind, ist der wöchentliche Zeitaufwand relativ gering.

Aber Werbeagenturen lassen Gastronomen (und andere Unternehmer) gerne glauben, dass Facebook sehr kompliziert ist und viel Zeit erfordert, damit sie für diese relativ simple Tätigkeit, jeden Monat tausende an Euro abkassieren können.

Nachdem Sie einen Facebook Marketing Plan haben, in dem Sie festgelegt haben, was Sie zu welchen Tagen posten und auf welche Art und Weise Sie mit Ihren Fans kommunizieren, wird der Rest zur Routine.

Außerdem ist es wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass Sie die Zeit, die Sie in Facebook stecken, mehrfach wieder reinbekommen – und zwar in Form von gestiegenem Umsatz, erhöhter Gästezufriedenheit und somit auch treueren Gästen (welche andere Tätigkeit in Ihrem Unternehmen, außer Marketing und Innovationen, bringt Ihnen eine so hohe Rendite für Ihren Zeiteinsatz?).

4.Facebook Marketing Mythos: Facebook Marketing ist sehr kompliziert (oder generell Social Media Marketing)

Dieser Mythos stammt auch von den Werbeagenturen, die hier abkassieren wollen.

Wissen Sie was wirklich kompliziert ist? Einen Gastronomiebetrieb zu führen; das ist kompliziert! Im Vergleich dazu ist Facebook fast ein Kinderspiel.

Natürlich gibt es anfangs eine kleine Lernkurve (wie bei jeder Tätigkeit); aber schon nach kurzer Zeit werden Sie erkennen, wie einfach Facebook Marketing ist, nachdem Sie die Grundlagen beherrschen.

Restaurant Facebook Marketing Tipps – Fazit

Ihre aktuellen und potenziellen Gäste nutzen Facebook garantiert. Aber es langt nicht, einfach nur eine Facebook Seite zu haben, um diese Personen zu Fans zu machen und an Ihr Unternehmen zu binden.

Allerdings ist Facebook mit Sicherheit nicht so kompliziert und erfordert auch bei weitem nicht so viel Zeit, wie es Ihnen die Werbeagenturen weismachen wollen.

Nachdem Sie die wichtigsten Grundlagen kennen und einen Facebook Marketingplan haben (an den Sie sich dann halten), wird Facebook Marketing eines Ihrer simpelsten und zuverlässigsten Werkzeuge, welches Ihnen neben mehr Umsatz, einer besseren Gästebindung und Image Steigerung, noch viele weitere Vorteile bietet.

Zum Facebook Marketing bietet GastroInsider Ihnen ein begleitendes Coaching. Innerhalb dieses Coachings wird unter anderem Ihre Seite optimiert, der Ton für Ihre Zielgruppe bestimmt und ein Facebook Marketingplan erstellt. Weiterhin erhalten Sie Vorlagen für Beiträge, lernen Sie, wie Sie auf Problemfälle am besten reagieren (welche leider über kurz oder lang fast immer auftreten) und integrieren Facebook Werbung in Ihr Restaurant oder Hotel Gesamtmarketingkonzept. Bei Interesse hier kurze Anfrage stellen.

Interview mit Dr. Daniel P. Glasner, CEO Groupon Central Europe

Interview mit Dr. Daniel P. Glasner; CEO Groupon Central Europe

Groupon
Um letztendlich Klarheit zu schaffen, ob und wie Groupon Gastronomen dabei helfen kann neue Gäste zu gewinnen, habe ich den CEO von Groupon Central Europe, Dr. Daniel P. Glasner, um ein Interview gebeten. Bereitwillig hat er meine Fragen beantwortet und nicht nur er, sondern auch andere Mitarbeiter von Groupon, mit denen ich Kontakt hatte, waren beim Klären meiner Fragen sehr hilfreich.

So können Sie nun lesen, wie Sie Groupon für Ihr Restaurant nutzen können, was Sie bei der Angebotserstellung beachten sollten und erhalten weitere Tipps und Informationen zur Erstellung eines Groupon Deals.

Guten Tag Dr. Glasner und danke, dass Sie sich bereit erklärt haben, einige Fragen zu Groupon für Gastronomen zu beantworten. Welche Restaurants profitierten Ihrer Erfahrung nach bisher am meisten von einem Groupon Deal und wo sehen Sie noch viel Potenzial?

Groupon begeistert und überrascht Konsumenten rund um den Globus. Wir konzentrieren uns tagtäglich darauf, unseren Kunden die attraktivsten Angebote und hochwertige Partner anzubieten, sowie für unsere Partner und Kunden die beste Servicequalität sicherzustellen. Groupon dient hierbei als Brückenkopf, weil es hochwertige lokale Unternehmen und interessierte lokale Konsumenten zusammenbringt – das macht Groupon so spannend. Die facettenreichen Angebote des Gast- und Hotelgewerbes reichen von kleinen regionalen Restaurants über Offerten der Dorint- und Grand City-Gruppe bis hin zum luxuriösen Hotel Vier Jahreszeiten am Starnberger See.

Grouponing ist eine effiziente, reichweitenstarke Marketingmaßnahme zur Markenkommunikation und Neukundengewinnung. Das Geschäftsmodell basiert darauf, dass dem Restaurant vorab keinerlei Kosten entstehen, Groupon kümmert sich um alles – von der redaktionellen und graphischen Gestaltung eines Rabattangebotes bis hin zur Zahlungsabwicklung. Unsere Kooperationspartner zahlen nur im Erfolgsfall eine Provision an Groupon, also sobald ein Kunde auch tatsächlich einen Gutschein erworben und diesen beim Anbieter eingelöst hat. Unsere Nutzer sind interessierte, anspruchsvolle Konsumenten, die hohe Qualität und guten Kundenservice schätzen, und dadurch zu Stammkunden oder Multiplikatoren für das Restaurant werden können.

Welche Faktoren steigern den Erfolg einer Groupon Aktion und welche Fehler sollten Gastronomen vermeiden?

Gute Angebote müssen immer den Bedürfnissen und Wünschen der Konsumenten entsprechen, deshalb sind wir stets darauf bedacht, unseren Nutzern nicht nur hochwertige, sondern immer wieder auch abwechslungsreiche Deals in ihrer Umgebung anzubieten.

Der Preispunkt ist ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität eines Angebots. Der Rabattvorteil kann vom Partner beliebig gewählt werden, erfahrungsgemäß sollte er aber mindestens 50 Prozent betragen. Die durchschnittliche Ersparnis beträgt zwischen 70 und 80 Prozent. Die Höhe des Rabatts ist bei Groupon immer Gegenstand individueller Vereinbarungen. Wie auch alle anderen Rahmenbedingungen ist dieser letztlich abhängig von den Wünschen des Partners, den Besonderheiten der jeweiligen Region und den Spezifika des Angebots.

Welche Faktoren beeinflussen, ob ein Restaurant und dessen Rabatt Angebot angenommen werden?

Groupon präsentiert jeden Tag flächendeckend, in allen großen deutschen Städten, hochwertige Angebote für Erlebnisse in der Nachbarschaft, für Entdeckungstouren in die Region und für Urlaubsreisen. Wir haben ein großes Interesse daran, dass jeder unserer zahlreichen Groupon-Nutzer die Gutscheine, die er erworben hat, mit einer positiven Erfahrung einlöst. Um dies zu gewährleisten, überprüft unser Qualitätsmanagement persönlich den ersten Eindruck des Restaurants, wirft einen umfassenden Blick auf die Unternehmenswebsite, recherchiert im Internet nach Bewertungen und Presseberichten.

Speziell im Gastgewerbe ist es wichtig im Vorfeld die verfügbaren Kapazitäten und Ressourcen klar zu bestimmen, dazu beraten Außendienstmitarbeiter vor Ort sowie die Zentrale in Berlin telefonisch den jeweiligen Partner bezüglich Angebotsgestaltung, Terminierung und Standortbedingungen. Dabei wird auch die Mindest- und Maximalanzahl verkaufter Deals im Gespräch mit dem Partner abgestimmt und anschließend dem Kunden transparent kommuniziert. Wichtig ist, dass der Partner die Möglichkeit hat, alle Groupon-Kunden gut zu betreuen. Schätzt ein Partner unserer Meinung nach sein Kontingent zu hoch ein, würden wir den Deal in jedem Fall beschränken.


Was sind die häufigsten Falschannahmen, die Restaurants (bzw. Menschen generell) über Groupon haben und die Sie aus der Welt schaffen möchten?

Groupon-Nutzer sind in erster Linie keine Schnäppchenjäger, ganz im Gegenteil. Es sind neugierige, interessierte, qualitätsbewusste Konsumenten, die neue Dinge in ihrer Stadt ausprobieren, entdecken und erleben möchten – Groupon ist wie ein Reiseführer für die eigene Stadt.

Grouponing bietet lokalen Restaurants die Möglichkeit, unkompliziert, effizient und kostengünstig im Internet präsent zu sein und zu werben, was zudem wirksamer und preiswerter ist als etwa eine Anzeigenschaltung. Deshalb wird Groupon vorrangig als Marketinginstrument genutzt, um neue Kunden zu gewinnen und damit eine nachhaltige Umsatzsteigerung zu erzielen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Marketingmaßnahme sehr erfolgsversprechend ist und zufriedene Groupon-Kunden häufig zu Stammkunden werden. Für unsere Partner lassen sich damit nachhaltig relevante Umsätze generieren: So möchten mehr als 90 Prozent unserer Partner weitere Folgedeals mit Groupon realisieren und über 50 Prozent haben bereits mehr als einen Deal bei uns geschaltet.

Welche weiteren Tipps würden Sie Gastronomen geben, die planen, einen Groupon Deal zu starten?

Groupon ist es sehr wichtig, dass alle Partner die Möglichkeit haben, die gewonnenen Neukunden optimal zu betreuen. Damit auch die zum Restaurant passende Zielgruppe erreicht wird, stehen geschulte Groupon-Mitarbeiter unseren Partnern beratend zur Seite und helfen bei der Festlegung von Preispunkten. Bei der Ermittlung des ursprünglichen Originalpreises ist Transparenz für den Kunden wichtig, weshalb wir uns bei der Angebotsgestaltung streng an den bestehenden Preislisten sowie den Verkaufspreisen des Restaurants richten.

Die Einlösefristen der Groupons werden im Vorhinein mit dem Partner abgestimmt. Die Aufnahme einer notwendigen Reservierung in die Deal-Bedingungen, hilft dem Restaurant die Neukunden besser zu verteilen. Wenn ein Unternehmen nach Abschluss eines Deals dennoch den Eindruck hat, vom Ansturm der Kunden überwältigt zu werden, unterstützt Groupon den Partner bestmöglich, zum Beispiel mittels einer nachträglichen Verlängerung der Gutscheinlaufzeiten.

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Über allgemeine Fakten und weitere Details informiert die offizielle Kundenwebsite auf www.grouponfunktioniert.de

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Über Dr. Daniel P. Glasner:

Dr. Daniel P. Glasner

Seit Juni 2010 ist Daniel Glasner CEO bei Groupon Central Europe. Der 34-Jährige ist Mitgründer des Gutscheinportals CityDeal, dessen Geschäftsführer er bis Mai 2010 war. Der promovierte Jurist studierte in Österreich, Frankreich und Singapur und war von 2001 bis 2009 bei McKinsey tätig. Daniel Glasner erhielt für Groupon den Publikumspreis des „e-Star 2011 Online Excellence Award“ und unter seiner Federführung wurde Groupon zum „Startup des Jahres 2010“ gewählt.

Interviewen Sie Ihre Gäste

Gäste interviewen
Wer kann Ihnen wertvollere Informationen und Feedback geben als Ihre Kunden? Diese waren in Ihrem Restaurant essen, haben Ihren Service getestet, kennen das Erlebnis als Ganzes, kennen die Vorteile und Nachteile und wissen weshalb sie Ihr Restaurant dem der Konkurrenz bevorzugt haben. Die Meisten werden nur allzu gerne einem kurzen Interview zustimmen. Zum einen, weil sie dadurch das Gefühl bekommen, dass ihre Meinung wichtig ist (was sie auch ist!), zum anderen weil sie so die Chance haben Ihr Restaurant zu verbessern aber auch Ihnen weiterzuhelfen (unterschätzen Sie nie die Hilfsbereitschaft zufriedener Kunden).

Wie können Sie an Ihre Kunden für das Interview herantreten?

Eine gute Möglichkeit ist, sich den Kunden gegenüber als „Kundenzufriedenheitsrepräsentant“ auszugeben, was Sie, oder die anrufende Person in Ihrem Restaurant, in dem Fall auch sind. Sie können die Kunden auch anrufen und das Ganze als Teil einer Umfrage darstellen. Sagen Sie, dass Sie daran interessiert sind gute und schlechte Punkte Ihres Restaurants herauszufinden, was Sie verbessern können und was den Kunden besonders an bei Ihnen gefällt.

Finden Sie heraus, ob die Gäste zufrieden sind – und weshalb. Falls es Probleme gab oder die Kunden in irgendeiner Weise unzufrieden sind, ist es erst recht wichtig dies herauszufinden. Viele Kunden, die unzufrieden waren, melden sich nicht und kaufen einfach nicht mehr bei Ihnen. Dadurch finden Restaurants oft erst spät heraus, dass etwas beim Service oder Produkt nicht stimmt.

Was machen Sie mit den Informationen?

Sie werden erstaunt sein, wie viele wertvolle Informationen Sie bei solch einem Interview sammeln können. Und die Infos können sich für die unterschiedlichsten Zwecke einsetzen:

 

Das sollten genug Gründe sein um gleich den Hörer zur Hand zu nehmen und ein paar Kunden anzurufen. Die Zeit und „Mühe“ sind es auf jeden Fall wert.