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Mitarbeiterführung Gastronomie: Vom Chef der alles selbst macht zum Leader der ein A-Team aufbaut

Vor einigen Jahren bat mich ein Gastronom um Hilfe beim Marketing. „Mein Team macht nicht was ich sage" war sein zweiter Satz.

Michael Krause
Michael Krause
01. März 202623 Min. Lesezeit
Mitarbeiterführung Gastronomie: Vom Chef der alles selbst macht zum Leader der ein A-Team aufbaut

Vor einigen Jahren bat mich ein Gastronom um Hilfe beim Marketing. „Mein Team macht nicht was ich sage" war sein zweiter Satz.

Ich habe ihm keine Marketing-Strategie gegeben. Ich habe ihm eine Frage gestellt: „Wann hast du das letzte Mal dein Team gefragt was SIE wollen?"

Stille.

Vier Wochen später hatten sie einen Workshop gemacht. Das Team hatte 5 Werte definiert — ihre eigenen, nicht seine. Sie hatten sie an die Küchenwand gehängt und unterschrieben.

Von da an musste er niemanden mehr „motivieren". Sie motivierten sich gegenseitig. Sein Bon stieg um 35%. Seine Arbeitszeit sank um 20 Stunden pro Woche.

Er hatte kein Marketing-Problem. Er hatte ein Führungsproblem. Und Mitarbeiterführung in der Gastronomie ist das Thema das die meisten Gastronomen am konsequentesten vermeiden — obwohl es über Erfolg und Scheitern entscheidet.

Was du in diesem Artikel lernst:

  • Warum du vermutlich der bestbezahlte Aushilfsarbeiter deines eigenen Betriebs bist — und wie du das in 5 Monaten änderst
  • Das A-Team-Wertesystem: Wie dein Team eigene Regeln aufstellt und sich SELBST daran hält
  • Die Gallup-12-Diagnose: 12 Fragen die dir in 10 Minuten zeigen ob deine Führung funktioniert
  • Warum der B-Spieler den du seit 3 Monaten tolerierst dir bereits 2 A-Spieler gekostet hat
  • Der 5-Minuten-Tagesbrief der aus Kellnern Verkäufer macht — ohne ein einziges neues Gericht
Was Warum das wichtig ist
Die 27-Stunden-Regel Eine Coaching-Klientin sank von 90h auf 27h/Woche — nicht durch weniger Arbeit sondern durch bessere Führung
Das A-Team-Wertesystem Teams halten sich nicht an Regeln die DU aufstellst — sie halten sich an Werte die SIE SELBST definiert haben
Die Gallup-12-Diagnose Millionen Mitarbeiter befragt: Kein einziger Top-Faktor für Zufriedenheit ist „mehr Gehalt"
Der 5-Minuten-Tagesbrief 5 Minuten vor jedem Service steigern den Bon um 30-76% — ohne ein einziges neues Gericht
Der 3-Schritt-Abschied Jeden Tag den du einen B-Spieler behältst bezahlst du mit dem Vertrauen deiner A-Spieler

Warum du der bestbezahlte Aushilfsarbeiter deines eigenen Restaurants bist

80% der Gastronomen in Deutschland identifizieren sich als Gastgeber und Handwerker. Nicht als Unternehmer. Und schon gar nicht als Führungskraft.

Das ist keine Wissenslücke. Das ist Identität.

Du hast gelernt wie man kocht, wie man serviert, wie man Gäste glücklich macht. Aber niemand hat dir je beigebracht wie man ein Restaurant-Team führt. Weltweit haben nur 44% aller Führungskräfte jemals eine formale Führungsausbildung erhalten. In der Gastronomie dürfte die Zahl noch deutlich niedriger liegen. Und genau deshalb machst du alles selbst.

80 Stunden die Woche. Jeden Abend der Letzte. Am nächsten Morgen der Erste. Und wenn du mal nicht da bist? Chaos.

Ich erlebe das seit 23 Jahren mit hunderten Gastronomen. Immer dasselbe Muster: Der Betrieb läuft — solange der Chef da ist. Sobald er fehlt, bricht alles zusammen.

Das ist kein Teamversagen. Das ist ein Führungsversagen.

Denn Führung ist nicht das was du tust wenn alle zuschauen. Führung ist das was dein Team tut wenn du NICHT da bist.

Die 27-Stunden-Regel

Eine meiner Coaching-Klientinnen arbeitete 90 Stunden pro Woche. Sie war überall gleichzeitig — Küche, Service, Bestellungen, Reklamationen. Ihr Team war unselbstständig geworden weil sie alles übernahm.

In 5 Monaten sank ihre Arbeitszeit auf 27 Stunden. Nicht weil sie weniger zu tun hatte. Sondern weil ihr Team gelernt hatte selbst zu denken, selbst Entscheidungen zu treffen, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Die 27-Stunden-Regel ist kein Wunschdenken. Es ist das dokumentierte Ergebnis von systematischer Personalführung im Restaurant.

Ein anderer Klient: 80 Stunden pro Woche, Umsatz 439.000€ im Jahr. Zwei Jahre später: 50 Stunden, Umsatz 852.000€. Verdoppelt. Bei 30 Stunden weniger pro Woche.

Das geht nur wenn das Team ohne den Chef funktioniert. Und das Team funktioniert nur wenn es geführt wird — nicht kontrolliert.

Die Zahlen der Branche belegen warum das so dringend ist: Der Krankenstand im Gastgewerbe lag 2024 bei 6,14% — Rekord. Psychische Erkrankungen betreffen inzwischen jeden sechsten Gastgewerbe-Beschäftigten, 2019 war es noch jeder zehnte. Und der Gallup Engagement Index 2025 zeigt: Nur 10% der deutschen Arbeitnehmer sind emotional hoch engagiert. 77% machen „Dienst nach Vorschrift". Die Kosten für die Wirtschaft: 119-142 Milliarden Euro pro Jahr.

70% der Varianz im Team-Engagement gehen auf den direkten Vorgesetzten zurück. Nicht auf die Branche. Nicht auf das Gehalt. Auf die Führungskraft. Das heißt: Das Problem sitzt nicht am Tisch — es steht dahinter.

Was du jetzt tun kannst: Schreib auf wie viele Stunden du diese Woche im Betrieb warst. Dann frag dich ehrlich: Wie viele davon waren Führungsarbeit — und wie viele warst du die teureste Aushilfe im Laden?


Das A-Team-Wertesystem: Wie dein Team sich selbst führt

Die meisten Gastronomen führen über Regeln. „Handy weg." „Pünktlich sein." „Mise en place fertig um 16:30."

Das Problem: Regeln von oben erzeugen bestenfalls Gehorsam. Meistens erzeugen sie Widerstand, Augenrollen und kreative Ausreden.

Es gibt einen besseren Weg. Ich nenne ihn das A-Team-Wertesystem.

Die Idee stammt ursprünglich aus der militärischen Eliteausbildung: Die leistungsstärksten Einheiten sind nicht die mit den meisten Regeln. Es sind die, in denen jedes Mitglied die gemeinsamen Werte als seine EIGENEN betrachtet.

Übertragen aufs Restaurant funktioniert das in 4 Schritten:

Schritt 1: Der 2-Stunden-Workshop

Setz dein ganzes Team zusammen. Nicht vor dem Service zwischen Tür und Angel. Sondern bewusst. 2 Stunden, ein Ruhetag.

Zwei Fragen auf den Tisch:

  1. „Wie wollen WIR dass es sich hier anfühlt — für uns und für die Gäste?"
  2. „Welche 4-5 Werte brauchen wir dafür?"
  3. Nicht du gibst die Antworten. Dein Team diskutiert, streitet, formuliert.

    Warum das funktioniert? Weil Menschen das schätzen und verteidigen was sie selbst erschaffen haben. Etwas Aufgedrücktes erzeugt Widerstand. Etwas Selbstdefiniertes erzeugt Ownership — das mächtigste Führungswerkzeug das es gibt.

    Schritt 2: Formulieren, aufhängen, unterschreiben

    Die Werte werden auf einem Poster formuliert und in der Küche aufgehängt. Jeder unterschreibt.

    Typische Werte die dabei rauskommen: Verlässlichkeit. Respekt. Lernbereitschaft. Teamgeist. Ehrlichkeit.

    Das klingt simpel. Aber die Kraft liegt nicht in den Wörtern — sie liegt darin dass das TEAM sie gewählt hat. Die Unterschrift aktiviert etwas Psychologisches: Wer öffentlich zu etwas steht, handelt danach. Nicht aus Gehorsam. Aus Konsistenz.

    Schritt 3: Die Werte in der Praxis nutzen

    Hier wird es mächtig.

    Wenn ein Mitarbeiter zu spät kommt sagst du nicht mehr „Du musst pünktlich sein" — du sagst: „Wir haben als Team Verlässlichkeit als Wert vereinbart. Das hier stimmt nicht damit überein."

    Kein persönlicher Angriff. Kein Machtspiel. Ein Bezug auf die GEMEINSAME Entscheidung.

    Noch wirkungsvoller: Wenn das Team selbst diese Gespräche führt. „Hey — wir haben uns auf Teamgeist geeinigt. Was du da gemacht hast, passt nicht dazu." Peer-to-Peer. Ohne dass du eingreifen musst.

    Das ist der Moment in dem Führungskompetenz in der Gastronomie aufhört eine Belastung zu sein — und anfängt ein System zu werden.

    Schritt 4: Neue Mitarbeiter einbinden

    Jeder neue Mitarbeiter bekommt am ersten Tag die Werte gezeigt. Nicht als Regelwerk — als Einladung: „Das sind UNSERE Werte — passt du dazu?"

    Das filtert von Anfang an. Wer die Werte teilt bleibt. Wer nicht — merkt es selbst. Und das Team merkt es auch.

    Ein erfahrener Gastronom den ich sehr schätze brachte es auf den Punkt: „Fähigkeiten kann man trainieren. Werte nicht."

    Es gibt bestimmte Stellschrauben im Workshop-Prozess — an der Formulierung der Fragen, am Timing und an einem Element das die meisten weglassen — die den Unterschied machen zwischen einem Team das die Werte nach 3 Wochen vergisst und einem das sie nach 3 Jahren noch lebt. Diese Stellschrauben behandle ich regelmäßig im Newsletter — weil sie ohne den richtigen Kontext tatsächlich kontraproduktiv sein können.

    Was du jetzt tun kannst: Blockiere 2 Stunden am nächsten Ruhetag. Stell deinem Team diese zwei Fragen. Schreib die Antworten auf ein großes Blatt Papier. Häng es in die Küche. Lass alle unterschreiben.


    Führungs-Starter-Kit für Gastronomen: Die Workshop-Anleitung für das A-Team-Wertesystem, den Gallup-12-Check zum Selbsttest, die Tagesbrief-Vorlage und den Gesprächsleitfaden für schwierige Gespräche — als Teil meines Newsletters. Hunderte Gastronomen nutzen diese Vorlagen bereits. Hier kostenlos anmelden →


    Was Mitarbeiter WIRKLICH wollen: Die Gallup-12-Diagnose

    Gallup hat über 2,7 Millionen Mitarbeiter in 96.000 Teams weltweit befragt. Der aktuelle State of the Global Workplace Report 2025 beziffert den globalen Produktivitätsverlust durch mangelndes Engagement auf 8,9 Billionen Dollar — 9% des weltweiten BIP. Die Ergebnisse sind eindeutig — und für die meisten Gastronomen überraschend.

    Die Top 5 Faktoren für Mitarbeiterzufriedenheit und Leistung:

    1. Ich weiß was von mir erwartet wird (Klarheit)
    2. Ich bekomme mindestens einmal pro Woche Anerkennung (Wertschätzung)
    3. Meine Meinung zählt (Beteiligung)
    4. Jemand kümmert sich um meine Entwicklung (Wachstum)
    5. Ich kann tun was ich am besten kann (Stärken-Einsatz)
    6. Kein einziger Punkt ist „mehr Gehalt".

      Kein einziger ist „weniger Arbeit".

      Kein einziger ist „neue Kaffeemaschine im Pausenraum".

      Was Mitarbeiter wollen ist Orientierung, Anerkennung und das Gefühl dass sie wichtig sind. Das kostet keinen einzigen Cent — aber es erfordert echte Führungskompetenz in der Gastronomie. Die Belohnung? Teams mit hohem Engagement sind 21% profitabler, 17% produktiver und haben 59% weniger Fluktuation.

      Was das konkret für dein Restaurant bedeutet

      Klarheit: Jeder Mitarbeiter weiß am ersten Tag exakt was von ihm erwartet wird. Nicht vage. Nicht „Mach einfach mal." Sondern: „Das sind deine 5 Aufgaben. So sieht gut aus. So sieht nicht gut aus."

      Die Forschung dazu ist messbar: Mitarbeiter die klare Erwartungen kennen sind bis zu 2,5× häufiger engagiert als solche die im Nebel arbeiten. Im Umkehrschluss heißt das — wenn dein Team lustlos wirkt, ist die erste Frage nicht „Was stimmt mit denen nicht?" sondern „Haben die überhaupt verstanden was ich von ihnen erwarte?"

      Wöchentliche Anerkennung: Nicht das generische „Du machst einen guten Job." Sondern: „Mir ist aufgefallen dass du gestern Abend den schwierigen Tisch am Fenster so souverän bedient hast dass die Familie zum Schluss klatschen wollte. Das war großartig."

      Spezifisch. Zeitnah. Öffentlich wenn möglich. Denn öffentliche Anerkennung hat einen doppelten Effekt: Der Empfänger wird motiviert — und der Rest des Teams sieht was hier belohnt wird. Das setzt einen Standard ohne dass du eine einzige Regel aufstellen musst.

      Meinung zählt: Frag dein Team bevor du die neue Karte druckst. Nicht weil du ihre Erlaubnis brauchst — sondern weil sie Dinge sehen die du nicht siehst. Und weil Menschen Entscheidungen mittragen die sie mitgestaltet haben.

      Entwicklung: Einmal im Monat 15 Minuten mit jedem Mitarbeiter. „Was läuft gut? Was stört dich? Was willst du lernen?" Das reicht. Aber es muss passieren — regelmäßig, verlässlich, ohne Ausnahmen.

      Stärken einsetzen: Dein introvertierter Koch wird kein großartiger Entertainer am Tisch. Aber vielleicht der beste Mise-en-place-Organisator den du je hattest. Setz die richtigen Leute auf die richtigen Positionen — nicht auf die die gerade frei sind. Wenn Menschen tun können was sie gut können steigt ihre Produktivität messbar.

      Die harten Zahlen bestätigen den Zusammenhang zwischen Führung und Krankenstand: Betriebe mit instabilem Dienstplan — weniger als 3 Tage Vorlauf — haben einen Krankenstand von über 8%. Betriebe mit stabilem Dienstplan — über 14 Tage Vorlauf — liegen bei etwa 4%. Und die Gallup-Daten sind noch deutlicher: Hoch engagierte Mitarbeiter fehlen 5,7 Tage im Jahr. Innerlich Gekündigte? 9,7 Tage. Fast das Doppelte.

      Das ist keine Motivation. Das ist Mitarbeiterführung. Und Führung ist kein Talent das man hat oder nicht — es ist ein System das man aufbauen kann.

      Der Gallup-12-Check lässt sich als schnelle Selbstdiagnose nutzen. Die vollständige Checkliste mit Auswertungsanleitung und den 7 kritischsten Fragen für die Gastronomie stelle ich regelmäßig im Newsletter zur Verfügung.

      Was du jetzt tun kannst: Nimm die 5 Punkte oben und bewerte ehrlich für jeden deiner Mitarbeiter: Erfülle ich das? Wo habe ich die größte Lücke? Fang dort an — nicht überall gleichzeitig.


      Mitarbeiter als Umsatzmaschine: Vom Kellner zum Verkäufer

      Jetzt wird es konkret. Denn gute Mitarbeiterführung in der Gastronomie ist kein Selbstzweck — sie ist die Voraussetzung für Umsatz.

      Meine Coaching-Klienten die ihr Team systematisch schulen und führen steigern ihren durchschnittlichen Bon um 30-76%. Gleiche Gäste. Gleiche Karte. Gleiche Preise. Nur andere Führung.

      Ein Klient in Regensburg — ein Restaurant das nicht mal im Stadtkern liegt — steigerte den Bon von 17€ auf 30€. Nicht durch teurere Gerichte. Durch ein Team das gelernt hatte zu empfehlen statt nur aufzunehmen.

      Der 5-Minuten-Tagesbrief

      5 Minuten vor jedem Service. Jeden Tag. Keine Ausnahme.

      Was reingehört:

      • Tagesspecial: Was empfehlen wir heute — und WARUM ist es gut? (Nicht: „Heute Schnitzel." Sondern: „Der Schweinerücken kommt vom Hof Müller, 3 km von hier. Butterzart. Wer ihn probiert hat sagt: das beste Schnitzel seit Jahren. Preis: 19,90€ — bester Deckungsbeitrag auf der Karte.")
      • Event-Hinweis: „Am Freitag ist eine Geburtstagsfeier mit 35 Personen. Wir brauchen Tisch 4 bis 8 ab 18 Uhr frei."
      • Dessert-Empfehlung des Tages: Wer aktiv das Dessert empfiehlt steigert den Bon sofort um 4-8€ pro Tisch — ohne Überredung, nur durch die richtige Formulierung.
      • Datenbank-Champion: „Gestern hat Lisa 7 neue E-Mail-Adressen für unsere Gästedatenbank erfasst. Neuer Rekord."

      Der Tagesbrief funktioniert weil er drei psychologische Prinzipien gleichzeitig nutzt: Klarheit (jeder weiß was heute zählt), sozialer Vergleich (der Champion motiviert die anderen) und tägliche Wiederholung (Konsistenz schlägt Intensität — immer).

      Geschmacks-Training

      Jeder Mitarbeiter isst jedes Gericht. Bei jedem Kartenwechsel. Ohne Ausnahme.

      Das klingt teuer. Aber ein Mitarbeiter der auf die Frage „Was können Sie empfehlen?" antwortet „Ähm, alles ist gut" — der kostet dich deutlich mehr als ein Probierteller.

      Mitarbeiter die Gerichte kennen empfehlen sie mit echter Überzeugung. Und echte Überzeugung ist das stärkste Verkaufswerkzeug das es gibt. Kein Script, kein Upselling-Trick kommt an die Wirkung ran von jemandem der sagt: „Den musst du probieren — ich hab ihn gestern selbst gegessen und er war unglaublich."

      Der Service-Champion

      Jede Woche ein kleiner Wettbewerb: Wer hat die meisten Desserts empfohlen? Wer hat die meisten Datenbank-Kontakte erfasst? Wer hatte den höchsten Durchschnittsbon?

      Kein Geldpreis nötig. Öffentliche Anerkennung im Tagesbrief reicht. Der Name auf einem kleinen Board in der Küche. Applaus vom Team.

      Das funktioniert weil wir Menschen auf sozialen Vergleich reagieren. Wenn einer erfolgreich ist und dafür sichtbar anerkannt wird, wollen die anderen mitziehen. Nicht aus Neid — aus dem Wunsch dazuzugehören und auch gesehen zu werden.

      Die „Warum"-Methode

      Eine meiner Coaching-Klientinnen erkannte den entscheidenden Schlüssel: „Als ich dem Team erklärte WARUM wir etwas machen — nicht nur WAS — haben sie es mit Überzeugung gemacht."

      Nicht: „Erfasst E-Mail-Adressen." Sondern: „Wir erfassen E-Mail-Adressen weil wir damit im Januar eine Kampagne machen die uns durch den schwächsten Monat bringt. Letztes Jahr hat das 32.000€ zusätzlichen Umsatz gebracht — und damit eure Schichten gesichert."

      Wer das Warum kennt arbeitet aus innerer Überzeugung statt aus Pflichtgefühl. Das ist der Unterschied zwischen einem Mitarbeiter der Dienst macht — und einem der mitdenkt.

      Eine andere Klientin setzte es noch cleverer ein: Sie ließ das Team gegenseitig Gutschein-Aktionen an Gäste verteilen. Die Begründung ans Team: „Wenn ihr Gutscheine ausgebt schafft ihr Schichten für eure Teilzeitkollegen." Sie machten es nicht für den Chef. Sie machten es füreinander.

      Es gibt 3 spezifische Stellschrauben im Tagesbrief — an der Reihenfolge der Punkte, am Tonfall und an einem Element das 90% der Gastronomen nicht einsetzen — die den Unterschied machen ob der Brief zum täglichen Ritual wird oder nach einer Woche im Alltagsstress untergeht. Diese behandle ich regelmäßig im Newsletter.

      Was du jetzt tun kannst: Schreib morgen vor dem Service 4 Zeilen auf ein Whiteboard: Tagesspecial mit einem Satz Begründung, Dessert-Empfehlung, eine Zahl von gestern, einen Champion. 5 Minuten. Jeden Tag.


      Motivation die funktioniert — und die die nicht funktioniert

      Die Fluktuation in der deutschen Gastronomie liegt bei 67-100% — 67 von 100 Mitarbeitern müssen jedes Jahr ersetzt werden. In der Gesamtwirtschaft? 25-30%.

      Die Kosten pro Abgang liegen bei durchschnittlich 5.000-6.500€ wenn du Recruiting, Einarbeitung, verlorene Produktivität und Wissensverlust zusammenrechnest. Ein durchschnittliches Restaurant verliert dadurch rund 48.500€ pro Jahr — das sind etwa 6% des Jahresumsatzes. Allein für Fluktuation.

      Gute Mitarbeiterbindung senkt diese Quote auf 20-30%. Engagierte Mitarbeiter sind laut Gallup 87% weniger geneigt zu kündigen. Einsparung: 25.000€+ pro Jahr. Das ist mehr als die meisten Gastronomen für ihr gesamtes Marketing ausgeben.

      Und trotzdem: Die Mehrheit versucht es mit den falschen Mitteln.

      Was NICHT funktioniert

      Einmaliger Bonus: „Diesen Monat 200€ extra." Nächsten Monat? Vergessen. Die Erwartung ist jetzt höher als vorher. Einmalprämien nutzen sich ab und erzeugen eine Anspruchshaltung statt echte Motivation. Die Forschung ist eindeutig: Menschen gewöhnen sich an Belohnungen schneller als an fast alles andere.

      Pizza-Abend: Nett. Aber löst kein Strukturproblem. Wenn dein Team frustriert ist weil der Dienstplan 2 Tage vorher kommt, hilft keine Pizza der Welt.

      Drohung: „Wenn das nochmal passiert..." Angst ist keine Motivation. Angst erzeugt Vermeidung — nicht Engagement. Teams die aus Angst arbeiten machen weniger Fehler die auffallen. Aber sie machen auch weniger von dem was richtig wäre. Keine Initiative. Keine Ideen. Keine Empfehlungen.

      Was FUNKTIONIERT

      Wechselnde Prämien: Nicht jeden Monat dasselbe Ziel. Eine Woche: Datenbank-Prämie. Nächste Woche: Dessert-Prämie. Woche danach: Bewertungs-Prämie. Der Wechsel hält die Aufmerksamkeit frisch und verhindert Gewöhnung. Menschen reagieren neurologisch stärker auf Variable als auf Festes — auch bei Belohnungen. Das ist dasselbe Prinzip das auch erfolgreiche Kundenbindungsprogramme nutzen.

      Team-Awards: Eine meiner Coaching-Klientinnen macht einmal im Jahr eine Awards-Nacht für ihr Team. Jeder wird in einer Kategorie nominiert — vom Team selbst, nicht vom Chef. „Teamplayer des Jahres", „Rookie des Jahres", „Service-Held des Jahres". Alle bekommen einen Award.

      Das kostet fast nichts. Aber die Wirkung? Ihre Fluktuation liegt seit Jahren deutlich unter dem Branchenschnitt.

      Die 1€-pro-Karte-Methode: Für jeden neuen Datenbankeintrag bekommt der Mitarbeiter 1€ sofort, bar, am Ende der Schicht. Klingt klein. Aber die sofortige Belohnung macht den Unterschied: Das Gehirn verknüpft die Handlung direkt mit dem positiven Ergebnis. Keine Verzögerung. Kein „bekommst du am Monatsende". Jetzt. Meine Klienten die das einsetzen erfassen 150-800 neue Kontakte pro Monat — ein Asset das langfristig massiven Umsatz generiert.

      Der persönliche Abschied: Jeder Mitarbeiter wird am Ende seiner Schicht persönlich verabschiedet. Name. Blickkontakt. „Danke für heute." 10 Sekunden. Klingt banal — aber die Forschung zeigt: Das Ende einer Erfahrung prägt die gesamte Erinnerung stärker als alles was davor passiert ist. Wer mit einem guten Gefühl nach Hause geht kommt morgen lieber wieder. Und wer lieber kommt leistet mehr.

      Die Erwartungs-Spirale: Was du von deinem Team erwartest, bekommst du. Nicht weil Erwartungen magisch sind — sondern weil sie dein Verhalten steuern. Wer an sein Team glaubt gibt mehr Verantwortung, mehr Feedback, mehr Vertrauen. Und genau das erzeugt bessere Leistung. Der umgekehrte Effekt gilt genauso: Wer sein Team für unfähig hält, behandelt es so — und bekommt unfähiges Verhalten. In 23 Jahren habe ich dieses Muster hunderte Male gesehen.

      Was du jetzt tun kannst: Frag dich: Wann hast du das letzte Mal einem Mitarbeiter ÖFFENTLICH und SPEZIFISCH gesagt dass er etwas großartig gemacht hat? Wenn die Antwort „weiß nicht" ist — fang heute an.


      Führungs-Starter-Kit für Gastronomen: Die Workshop-Anleitung für das A-Team-Wertesystem, den Gallup-12-Check, die Tagesbrief-Vorlage und den Gesprächsleitfaden für schwierige Gespräche. Regelmäßig als Teil meines Newsletters — kostenlos, praxiserprobt, sofort einsetzbar. Hier anmelden →


      Das härteste Führungsthema: Wann du dich trennen musst

      Das ist das Kapitel das niemand schreiben will. Und das die meisten Gastronomen am dringendsten brauchen.

      65.000 Stellen sind in der deutschen Gastronomie unbesetzt. Ich verstehe den Reflex: „Ich kann mir keine Kündigung leisten."

      Aber die Rechnung geht nicht auf.

      Warum zu lange warten teurer ist als handeln

      Ein Coaching-Klient wollte seit 3-4 Monaten einen Koch loswerden. Schlechte Stimmung in der Küche. Unzuverlässig. Passiv-aggressiv gegenüber Kollegen.

      Aber er traute sich nicht.

      Als er sich schließlich trennte sagte er: „Warum habe ich das nicht früher gemacht? Er war furchtbar für die Stimmung im ganzen Team."

      Das ist kein Einzelfall. Ich erlebe das regelmäßig in meinen Coachings.

      Die A-Spieler / B-Spieler Dynamik

      Es gibt eine Gesetzmäßigkeit in Teams die unbequem aber wahr ist: B-Spieler rekrutieren B-Spieler. Und A-Spieler verlassen Teams in denen sie mit B-Spielern arbeiten müssen.

      Wenn dein bester Kellner kündigt und sagt „Ich suche eine neue Herausforderung" — meint er meistens: „Hier gibt es keine. Und ich habe keine Lust mehr die Arbeit von Markus mitzumachen."

      Jeden Tag den du einen B-Spieler behältst bezahlst du mit dem Vertrauen deiner A-Spieler. Die kündigen nämlich nicht laut. Sie kündigen leise. Erst innerlich — dann tatsächlich.

      Die Zahlen belegen das Ausmaß: 50% aller Ausbildungsverträge in der Gastronomie werden vorzeitig aufgelöst. Die höchste Abbruchquote aller Branchen in Deutschland. Ausbildungszahlen sind seit 2007 um 35% gesunken. Das hat viele Ursachen — aber fehlende Struktur und fehlende Führung sind die häufigsten Gründe die Azubis selbst nennen.

      Ein erfahrener Gastronom den ich sehr schätze brachte es brutal ehrlich auf den Punkt: „Der Tag an dem du Angst hast jemanden gehen zu lassen — gib ihm die Schlüssel und ruf an wenn er fertig ist. Du hast die Führung bereits abgegeben."

      Und derselbe Mann sagte auch: „Fähigkeiten kann man trainieren. Werte nicht." Wenn jemand die Fähigkeiten nicht hat, investiere in Schulung. Wenn jemand die Werte nicht teilt — ist Trennung die einzig faire Lösung. Für dich, für das Team und auch für den Mitarbeiter.

      Der 3-Schritt-Abschied

      Es geht nicht darum Menschen rauszuwerfen. Es geht darum klar, fair und respektvoll zu handeln — als Führungskraft, nicht als Freund.

      Schritt 1: Frühzeitig ansprechen — mit Werte-Bezug

      „Wir haben als Team Verlässlichkeit vereinbart. In den letzten zwei Wochen warst du dreimal unvorbereitet. Was ist los?"

      Kein Anschreien. Kein „Das geht so nicht." Sondern ein echtes Gespräch. Weil manchmal gibt es Gründe die du nicht kennst — private Probleme, Überforderung, ein Missverständnis. Aber es muss angesprochen werden. Sofort, nicht in 3 Monaten.

      Schritt 2: Klare Erwartung + Deadline

      „Ich brauche dass sich das in den nächsten 2 Wochen ändert. Konkret heißt das: Pünktlich. Mise en place fertig. Keine Ausfälle ohne Absprache. Können wir darauf aufbauen?"

      Schriftlich festhalten. Klar formulieren. Kein Interpretationsspielraum. Und ehrlich gemeint — keine Falle, sondern eine echte Chance.

      Schritt 3: Keine Änderung → Trennung

      Wenn sich nach der klaren Ansage nichts ändert: Trennung. Klar, respektvoll, ohne Drama. „Ich schätze was du hier geleistet hast. Aber es passt nicht mehr zusammen. Lass uns das sauber lösen."

      Der genaue Gesprächsleitfaden — Formulierungen, Reihenfolge, auch die arbeitsrechtlichen Punkte die du beachten musst — das ist zu individuell für einen Artikel. Ich erarbeite das mit meinen Coaching-Klienten persönlich, weil jede Situation und jede Konstellation anders ist. Aber der Grundsatz bleibt: Frühzeitig, klar, respektvoll.

      Was du jetzt tun kannst: Schreib den Namen des Mitarbeiters auf den du seit Wochen vermeidest. Dann frag dich: Was kostet es mich ihn zu behalten — nicht in Gehalt, sondern in Stimmung, in A-Spielern die leise kündigen, in Krankenstand? Die ehrliche Antwort kennst du bereits.


      Häufige Fragen zur Mitarbeiterführung in der Gastronomie

      Wie führe ich ein Team wenn ich selbst im Service stehe?

      Das ist die häufigste Frage die ich höre. Die Lösung: Führung passiert nicht WÄHREND des Service — sie passiert DAVOR und DANACH. Der 5-Minuten-Tagesbrief vor dem Service, 2 Minuten Anerkennung nach der Schicht, einmal im Monat 15 Minuten 1:1. Insgesamt 30-60 Minuten pro Woche für bewusste Führung. Das ist weniger als du denkst — und es spart dir die Stunden die du jetzt mit Feuerlöschen verbringst.

      Mein Team ist zu klein für Workshops — geht das mit 3 Leuten?

      Gerade dann. In einem 3-Personen-Team wiegt jeder Einzelne 33%. Ein Werte-Workshop mit 3 Leuten dauert 45 Minuten statt 2 Stunden. Und die Wirkung ist sogar stärker weil jeder sich persönlich gesehen fühlt. Das A-Team-Wertesystem funktioniert ab 2 Personen.

      Was mache ich wenn mein bester Koch droht zu kündigen?

      Sofortiges 1:1-Gespräch. Nicht „Was kann ich dir bieten?" sondern „Was fehlt dir hier?" Meistens geht es nicht ums Geld — sondern um Respekt, Mitsprache oder einen Dienstplan der das Privatleben zerstört. Die Gallup-12-Diagnose zeigt dir in 10 Minuten wo das Problem liegt.

      Wie schaffe ich es dass mein Team Upselling macht ohne aufdringlich zu wirken?

      Durch echte Begeisterung statt Verkaufsdruck. Wer ein Gericht probiert hat und es ehrlich empfiehlt klingt nicht aufdringlich — er klingt wie ein Freund der einen Tipp gibt. Die konkreten Techniken dazu — vom Sullivan Nod bis zur Empfehlungsformel — findest du im Artikel über Mitarbeiter als Umsatztreiber.

      Kann ich als Quereinsteiger ein Restaurant-Team führen?

      Ja. Führung ist keine Begabung — sie ist ein erlernbares Handwerk. Die meisten meiner erfolgreichsten Klienten sind Quereinsteiger. Was sie auszeichnet: Sie sind bereit zu lernen statt alles besser zu wissen. Und genau DAS ist die Grundlage guter Personalführung im Restaurant.

      Was tue ich wenn mein Team die Werte-Aktion nicht ernst nimmt?

      Dann fehlt der dritte Schritt: Konsequenz. Werte ohne Konsequenz sind Poster. Werte mit Konsequenz sind Kultur. Wenn jemand die gemeinsam vereinbarten Werte dauerhaft ignoriert, ist das ein Signal — nicht für einen neuen Workshop, sondern für ein ehrliches Gespräch unter vier Augen.

      Wie gehe ich mit dem Fachkräftemangel um — ich kann mir doch keine Kündigungen leisten?

      65.000 Stellen sind in der deutschen Gastronomie unbesetzt — das ist real. Aber die Lösung ist nicht B-Spieler zu behalten weil du Angst vor dem leeren Posten hast. Ein B-Spieler vertreibt A-Spieler. Besseres Recruiting + bessere Führung = weniger Fluktuation = weniger offene Stellen. Die teuerste Stellenanzeige ist die die du jedes Jahr erneut schalten musst.

      Funktioniert das A-Team-Wertesystem auch mit Mitarbeitern die wenig Deutsch sprechen?

      54% aller Köche und 45% aller Servicekräfte in Deutschland haben Migrationshintergrund. Das A-Team-Wertesystem funktioniert trotzdem — denn Werte wie Respekt, Teamgeist und Verlässlichkeit sind universell. Der Workshop kann einfacher gehalten werden, mit Bildern und konkreten Beispielen statt langer Diskussion. Entscheidend ist nicht die perfekte Formulierung sondern das gemeinsame Commitment — und die Unterschrift.

      Soll ich Mitarbeitern eine Gehaltserhöhung geben damit sie bleiben?

      Gehalt ist ein Hygienefaktor — es muss stimmen, damit keine Unzufriedenheit entsteht. Aber Gallup zeigt klar: Es motiviert nicht langfristig. Bevor du mehr zahlst, prüf ob die 5 Top-Faktoren stimmen. In 80% der Fälle liegt das eigentliche Problem woanders.


      Führung ist das was dein Team tut wenn du nicht da bist

      Einer meiner Coaching-Klienten — ein Gastronom in einer Kleinstadt in Norddeutschland — arbeitet heute 50% weniger als vor 3 Jahren. Sein Umsatz liegt bei über 100.000€ im Monat. Er macht mehrere Wochen Urlaub im Jahr.

      Nicht weil sein Restaurant läuft obwohl er fehlt. Sondern weil sein Team den Betrieb führt — weil ER es ihnen beigebracht hat.

      Das ist das Ergebnis von Mitarbeiterführung in der Gastronomie die systematisch aufgebaut wird. Nicht von Glück. Nicht von besseren Leuten. Vom selben Team — nur besser geführt.

      Hier ist der ehrliche Test: Wenn du morgen 2 Wochen ins Krankenhaus müsstest — überlebt dein Restaurant?

      Wenn die Antwort „nein" ist, hast du kein Team. Du hast Zuschauer die auf deine Ansagen warten.

      Die Zahlen dieser Branche sind ein Weckruf: Fluktuation kostet ein durchschnittliches Restaurant fast 50.000€ pro Jahr. Krankenstand auf Rekordniveau — 6,14%. Psychische Erkrankungen bei jedem sechsten Beschäftigten. Ausbildungsabbrüche bei 50%. Und 75% aller freiwilligen Kündigungen gehen auf den direkten Vorgesetzten zurück — nicht aufs Gehalt, nicht auf die Branche.

      All das sind keine Schicksalsschläge. Das sind Führungsprobleme. Und Führungsprobleme sind lösbar.

      Die 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren — mehr neue Gäste, höherer Bon, häufigere Besuche, längere Gästebindung — alle 4 brauchen ein funktionierendes Team. Marketing ohne geführtes Team ist wie ein Motor ohne Räder. Viel Lärm, keine Bewegung.

      Dein Fahrplan für die nächsten 30 Tage

      1. Morgen: 5-Minuten-Tagesbrief starten. Nicht nächsten Montag. Morgen.
      2. Dieser Ruhetag: 2-Stunden-Werte-Workshop mit dem ganzen Team. Zwei Fragen. Ein Blatt Papier. Unterschriften.
      3. Jede Woche: Service-Champion küren. Öffentlich. Im Tagesbrief.
      4. Jeden Monat: 15 Minuten 1:1 mit jedem Mitarbeiter. „Was läuft? Was fehlt?"
      5. Sofort: Den Namen aufschreiben. Du weißt welchen.
      6. Führung lernt man nicht aus einem einzigen Artikel. Aber man kann heute damit anfangen.

        Wenn du das Gefühl hast dass dein Team mehr kann als es zeigt — dass du der Flaschenhals bist und nicht deine Leute — dann hast du den wichtigsten Schritt bereits gemacht: Du hast es erkannt.

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        Dein Team wartet nicht auf den perfekten Chef. Es wartet auf einen der anfängt.


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