Kosten & Gewinn

Deckungsbeitrag Gastronomie: So berechnest du DB1 und DB2 für echten Gewinn

Das beliebteste Gericht auf deiner Karte ist wahrscheinlich auch das, das dir am wenigsten Geld einbringt.

Michael Krause
Michael Krause
21. Juni 202323 Min. Lesezeit
Deckungsbeitrag Gastronomie: So berechnest du DB1 und DB2 für echten Gewinn

Das beliebteste Gericht auf deiner Karte ist wahrscheinlich auch das, das dir am wenigsten Geld einbringt.

Nicht weil der Preis zu niedrig wäre. Sondern weil du nach einer Methode kalkulierst, die genau das sicherstellt.

Nur 5% aller Gastronomiebetriebe in Deutschland arbeiten mit der Deckungsbeitragskalkulation. Die anderen 95% nutzen die Aufschlagskalkulation — Faktor 3, Faktor 3,5, Faktor 4. Und verlieren damit systematisch Geld. Jeden Tag. Mit denselben Gästen. Denselben Gerichten.

In einem Jahr, in dem der durchschnittliche Reingewinn bei –2 bis +3 Cent pro Euro Umsatz liegt und über 2.900 Gastronomiebetriebe Insolvenz angemeldet haben, ist das kein Kalkulationsdetail mehr. Es ist eine existenzielle Frage.

Ich habe in 23 Jahren mit hunderten Gastronomen gearbeitet. Die erfolgreichsten von ihnen haben eines gemeinsam: Sie wissen bei jedem einzelnen Gericht auf ihrer Karte, was es ihnen tatsächlich einbringt — und was nicht.

Was du in diesem Artikel lernst:

  • Warum 95% der Gastronomen mit der falschen Kalkulationsmethode arbeiten — und was das in Euro kostet
  • Wie du DB1 und DB2 für jedes Gericht auf deiner Karte berechnest
  • Die Speisendiagnose: Welche deiner Gerichte Geld verdienen und welche dich Geld kosten
  • Wie du in 4 Schritten von der Aufschlagskalkulation zur Deckungsbeitragskalkulation wechselst
  • Warum das Finanzamt deinen Deckungsbeitrag kennt — und was das für dich bedeutet

Was Warum das wichtig ist
DB1 und DB2 berechnen Erst die zweite Stufe zeigt, ob ein Gericht wirklich Gewinn bringt
Speisendiagnose durchführen 40–50% deiner Hauptgerichte kosten dich wahrscheinlich Geld
Aufschlag vs. DB verstehen 7,25 € Unterschied pro Portion — bei demselben Gericht
RGAS-Selbstcheck machen Das Finanzamt kennt branchenübliche Deckungsbeiträge
4-Schritte-Wechsel starten Erste Ergebnisse in 2–4 Wochen messbar

Warum die Aufschlagskalkulation dich systematisch Geld kostet

95% aller Gastronomiebetriebe kalkulieren ihre Speisekartenpreise mit einem Aufschlagsfaktor. Faktor 3. Faktor 3,5. Manchmal Faktor 4.

Die Formel ist simpel: Wareneinsatz mal Faktor gleich Verkaufspreis.

Und genau das ist das Problem.

Die Aufschlagskalkulation behandelt jedes Gericht gleich — aber kein Gericht ist gleich. Ein Wiener Schnitzel mit 4,80 € Wareneinsatz und eine Pasta Arrabiata mit 1,90 € Wareneinsatz bekommen denselben prozentualen Aufschlag. Das Ergebnis: Das Schnitzel bringt dir 12,00 € Deckungsbeitrag pro Teller. Die Pasta nur 4,75 €.

Dein Gast bestellt die Pasta. Du denkst: Gut, das habe ich mit Faktor 3,5 kalkuliert.

In Wahrheit hast du gerade 7,25 € weniger verdient als nötig. Pro Portion. Pro Gast. Jeden Tag.

Kurze Rechnung: Bei 30 Pasta-Portionen am Tag sind das 217,50 € weniger — pro Tag. Im Monat: 6.525 €, die dir durch die falsche Kalkulationsmethode entgehen.

Und die Pasta ist nur ein Gericht von vielen.

Das ist kein Rechenfehler deinerseits. Du hast diese Methode gelernt — vom Ausbilder, aus dem Fachbuch, vom Steuerberater. Sie war jahrzehntelang Standard. Aber die Methode ist das Problem. Nicht du.

Dazu kommt die Kostenexplosion der letzten Jahre:

Kostenposition Veränderung seit 2019
Wareneinsatz +14,3%
Personalkosten +39,6%
Energiekosten +125%
Reingewinn pro Euro von 12–15 Cent auf –2 bis +3 Cent

Wenn dein Reingewinn bei 2 Cent pro Euro Umsatz liegt — und fast die Hälfte deiner Hauptgerichte weniger Deckungsbeitrag liefert als sie sollten — dann ist das kein kleines Kalkulationsproblem. Es ist die Ursache dafür, dass Ende des Monats nichts übrig bleibt.

Seit 2020 haben 48.000 Gastronomiebetriebe in Deutschland geschlossen. 2025 war das Gastgewerbe die Branche mit der zweithöchsten Insolvenzrate: 108 Betriebe je 10.000 — direkt hinter Transport und Logistik. Nicht alle davon sind an falscher Kalkulation gescheitert. Aber ich habe in 23 Jahren kein einziges erfolgreiches Restaurant gesehen, das seine Deckungsbeiträge nicht kannte.

Was du jetzt tun kannst: Nimm dein meistverkauftes Gericht. Rechne: Netto-Verkaufspreis minus Wareneinsatz. Schreib die Zahl auf. Dann lies den nächsten Abschnitt — und vergleich sie mit dem, was dort stehen sollte.


Was DB1 und DB2 bedeuten — und wie du sie für dein Restaurant berechnest

Der Deckungsbeitrag in der Gastronomie ist keine komplizierte Kennzahl. Er beantwortet eine einzige Frage: Was bleibt nach den Kosten übrig?

Es gibt zwei Stufen — und du brauchst beide.

DB1 — Deckungsbeitrag Stufe 1 (pro Gericht)

Formel:
DB1 = Netto-Verkaufspreis – Wareneinsatz

Das ist die Basis. DB1 zeigt dir, wie viel von jedem verkauften Gericht übrig bleibt, nachdem du die Zutaten bezahlt hast. Dieses Geld muss für alles Weitere reichen: Personal, Miete, Energie, Versicherung, Steuern — und am Ende auch für deinen Gewinn.

Beispiel: Dein Wiener Schnitzel kostet 17,98 € brutto auf der Karte (= 16,80 € netto bei 7% MwSt). Dein Wareneinsatz liegt bei 4,80 €.
→ DB1 = 16,80 – 4,80 = 12,00 €

DB2 — Deckungsbeitrag Stufe 2 (nach allen Kosten)

Formel:
DB2 = DB1 – anteilige Personalkosten – anteilige Fixkosten

DB2 zeigt dir, was wirklich als Gewinn übrig bleibt. Und hier wird es für viele Gastronomen schmerzhaft — denn die Personalkosten sind seit 2019 um 39,6% gestiegen. Der Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 €, die effektiven Arbeitgeberkosten bei über 17 € pro Stunde.

Beispiel: Wenn du pro Gericht anteilig 5,50 € Personalkosten und 4,20 € Fixkosten rechnest:
→ DB2 = 12,00 – 5,50 – 4,20 = 2,30 €

2,30 € Gewinn pro Schnitzel. Das klingt wenig. Aber zumindest weißt du es. Die meisten Gastronomen kennen diese Zahl nicht — und genau das ist das Problem.

Das Pasta-vs.-Schnitzel-Beispiel: Warum Aufschlag dich blind macht

Hier wird der Deckungsbeitrag in der Gastronomie konkret — und hier versteht jeder Gastronom sofort, warum die Aufschlagskalkulation nicht funktioniert.

Zwei Gerichte. Ein Restaurant. Beide mit Faktor 3,5 kalkuliert:

Wiener Schnitzel Pasta Arrabiata
Wareneinsatz 4,80 € 1,90 €
Aufschlag ×3,5 (netto) 16,80 € 6,65 €
DB1 bei Aufschlag 12,00 € 4,75 €

Die Pasta bringt dir pro Teller nur 4,75 € Deckungsbeitrag — 7,25 € weniger als das Schnitzel. Obwohl du bei beiden „korrekt" kalkuliert hast.

Jetzt dieselbe Pasta mit der Deckungsbeitragskalkulation:

Pasta — Aufschlag Pasta — DB-Kalkulation
Wareneinsatz 1,90 € 1,90 €
Ziel-DB 10,50 €
Gewinnaufschlag 1,50 €
Netto-VK 6,65 € 13,90 €
Brutto-VK (7% MwSt) 7,12 € 14,87 €
DB1 4,75 € 12,00 €

Dieselbe Pasta. 7,25 € mehr pro Portion.

Bei 30 Portionen am Tag: +217,50 € täglich.
Im Monat: +6.525 €.
Im Jahr: +78.300 €.

Du brauchst dafür keinen einzigen neuen Gast. Kein neues Gericht. Keine Werbung. Nur eine andere Art zu rechnen.

So funktioniert die Deckungsbeitragskalkulation: Statt einen linearen Faktor auf den Wareneinsatz zu legen, definierst du einen Ziel-Deckungsbeitrag, den jedes Gericht erreichen muss — unabhängig davon, ob die Zutaten 1,90 € oder 6,50 € kosten.

Die Formel für den Ziel-DB:
Durchschnittlicher DB = Gesamte Gemeinkosten ÷ Anzahl verkaufter Gerichte

Wenn dein Restaurant 100.000 € Gemeinkosten im Jahr hat und du 10.000 Gerichte verkaufst, muss jedes Gericht mindestens 10 € Deckungsbeitrag liefern — plus deinen Gewinnaufschlag. Egal ob Pasta oder Steak.

Was du jetzt tun kannst: Rechne DB1 für deine drei meistverkauften Gerichte. Netto-Verkaufspreis minus Wareneinsatz. Sind alle drei über deinem Durchschnitt — oder siehst du die erste Lücke?


Die Speisendiagnose: Renner, Gewinner, Schläfer, Verlierer — und was du mit jedem tust

Jetzt weißt du, wie du den Deckungsbeitrag pro Gericht berechnest. Der nächste Schritt ist die Frage: Was machst du mit dieser Zahl?

Die Antwort ist die Speisendiagnose — auch bekannt als Renner-Penner-Analyse oder Menu Engineering. Sie teilt jedes Gericht auf deiner Karte in eine von vier Kategorien ein. Dafür brauchst du zwei Werte: den Deckungsbeitrag (hoch oder niedrig) und die Beliebtheit (häufig oder selten bestellt).

Kategorie DB Beliebtheit Was du tust
Gewinner Hoch Hoch Schützen. Nicht anfassen. Marginal optimieren wenn möglich.
Renner Niedrig Hoch Sofort handeln: Preis anheben, Rezeptur ändern, Beilagen upgraden
Schläfer Hoch Niedrig Sichtbar machen: Kartenposition, Beschreibung, Service-Empfehlung
Verlierer Niedrig Niedrig Von der Karte nehmen. Ohne Sentimentalität.

Das Problem hinter dem Problem

Hier kommt die Zahl, die die meisten Gastronomen nicht hören wollen: 40–50% aller Hauptgerichte sind Renner.

Das heißt: Die Hälfte deiner meistbestellten Gerichte bringt dir unterdurchschnittlichen Deckungsbeitrag. Das beliebteste Gericht auf deiner Karte ist oft das, das dir am wenigsten einbringt. Und du merkst es nicht, weil es „gut läuft". Es wird bestellt. Es hat gute Bewertungen. Die Gäste sind zufrieden.

Aber dein Konto ist es nicht.

Einer meiner Coaching-Klienten — ein Restaurant in einer Kleinstadt mit weniger als 10.000 Einwohnern — hat dieses Problem erkannt und radikal gelöst. Jedes Gericht einzeln durchgerechnet. Renner identifiziert und umgebaut. Schläfer auf der Karte nach oben gesetzt. Verlierer gestrichen.

Das Ergebnis: Durchschnittlicher Bon von 13 € auf 29,40 € — ein Plus von 127%. Preise um 100% angehoben. Gewinn um 300% gesteigert. Und kein einziger Gast hat sich beschwert. Weil er nicht dasselbe für mehr bezahlt hat — sondern etwas Anderes, Besseres für einen angemessenen Preis.

So gehst du mit jeder Kategorie um

Renner sind dein dringendstes Problem. Drei Hebel:
1. Preis anpassen — nicht brutal, sondern begleitet von einer Aufwertung (neue Beilage, bessere Präsentation, erweiterte Beschreibung auf der Karte)
2. Rezeptur optimieren — günstigere Komponenten bei gleichem oder besserem Geschmackserlebnis
3. Portionsgröße justieren — nicht kleiner machen, aber präziser kalkulieren

Es gibt drei spezifische Stellschrauben — an Präsentation, Beschreibung und einer Komponente, die fast jeder weglässt — die es dir erlauben, den Preis eines Renners um 2–4 € zu erhöhen, ohne dass ein einziger Gast sich beschwert. Weil er etwas Besseres bekommt, nicht dasselbe für mehr. Diese Technik behandle ich regelmäßig im Newsletter mit konkreten Vorher-Nachher-Beispielen.

Schläfer sind die versteckte Goldmine deiner Karte. Die meisten Gastronomen nehmen sie runter, weil sie „keiner bestellt". Das ist ein Fehler. Schläfer haben hohen Deckungsbeitrag — sie brauchen nur Aufmerksamkeit. Es gibt eine spezifische Kombination aus Kartenposition, Beschreibungsänderung und Service-Ansprache, die Schläfer in 4–6 Wochen zu Gewinnern machen kann. Das erarbeite ich mit Klienten individuell, weil die richtige Empfehlungstechnik vom Konzept abhängt.

Verlierer verdienen keine Nostalgie. Jedes Verlierer-Gericht auf deiner Karte kostet dich Platz, Aufmerksamkeit und Einkaufskomplexität — ohne etwas zurückzugeben.


Damit du nicht bei Null anfangen musst: Ich habe eine Speisendiagnose-Vorlage erstellt, die du in weniger als einer Stunde mit deinen eigenen Zahlen füllen kannst. Du trägst Wareneinsatz und Verkaufspreis ein — die Vorlage berechnet automatisch DB1, kategorisiert deine Gerichte in die vier Quadranten und zeigt dir auf einen Blick, wo dein Geld liegt und wo es verschwindet.

[Jetzt die kostenlose Speisendiagnose-Vorlage herunterladen →]


Was du jetzt tun kannst: Erstelle eine Liste deiner 10 meistverkauften Gerichte. Berechne den DB1 für jedes. Sortiere nach Deckungsbeitrag. Die untersten drei sind deine Renner — und dein größter Hebel.


In 4 Schritten von der Aufschlagskalkulation zur Deckungsbeitragskalkulation

Du musst nicht morgen früh deine gesamte Karte umkrempeln. Die Umstellung auf die Deckungsbeitragskalkulation funktioniert schrittweise — und die ersten Ergebnisse sind in 2–4 Wochen messbar.

Schritt 1: Bestandsaufnahme — DB1 für alle Hauptgerichte berechnen

Setz dich an einem ruhigen Nachmittag hin. Öffne eine Excel-Tabelle oder die Speisendiagnose-Vorlage. Trag für jedes Hauptgericht den exakten Wareneinsatz ein (alle Komponenten, nicht nur das Hauptprodukt: Beilagen, Sauce, Garnitur, Brot). Daneben den Netto-Verkaufspreis. Die Differenz ist dein DB1.

Zeitaufwand: 3–5 Stunden für eine typische Karte mit 20–30 Hauptgerichten.

Schritt 2: Speisendiagnose erstellen

Berechne den Durchschnitts-DB1 über alle Gerichte. Jedes Gericht mit DB1 über dem Durchschnitt hat hohen DB, darunter niedrigen. Dazu die Verkaufszahlen der letzten 4–8 Wochen aus deiner Kasse. Gericht mit mehr als durchschnittlichen Verkäufen = beliebt. Darunter = wenig bestellt.

Jetzt hast du vier Quadranten: Gewinner, Renner, Schläfer, Verlierer.

Schritt 3: Renner sofort optimieren

Fang mit deinen 3–5 größten Rennern an. Das sind die Gerichte, die am häufigsten bestellt werden und den geringsten Deckungsbeitrag liefern. Heb den DB auf mindestens den Durchschnitt — durch Preisanpassung, Rezepturänderung oder Komponentenwechsel.

Einer meiner Klienten — ein Restaurant in Regensburg, nicht mal im Stadtkern gelegen — hat genau das gemacht. Mittagsgerichte neu kalkuliert, Renner umgebaut, Schläfer in den Fokus gerückt. Das Ergebnis: +1.000 € mehr Umsatz pro Tag beim Mittagstisch. Bon von 17 € auf 30 €. Und als Nebeneffekt: TripAdvisor-Platz 1 von 115 Restaurants — weil zufriedene Gäste, die gut essen und fair bezahlen, bessere Bewertungen schreiben als Schnäppchenjäger.

Schritt 4: Vollständige Umstellung

Sobald deine Renner korrigiert sind, kalkuliere alle verbleibenden Gerichte nach der DB-Methode. Definiere deinen Ziel-Deckungsbeitrag pro Gericht (basierend auf deinen Gemeinkosten und der Anzahl verkaufter Gerichte) und passe die Preise entsprechend an.

Zeitrahmen für die vollständige Umstellung: 2–6 Monate, je nach Kartengröße und Mut zur Veränderung.

Die sanfte Methode: Du hebst nur die Renner auf den Durchschnitts-DB. Kein Gast bemerkt eine Änderung, weil sich nur 3–5 Preise bewegen — und die begleitet von einer Aufwertung.

Die konsequente Methode: Du kalkulierst die gesamte Karte neu. Meine Klienten, die das umsetzen, berichten von Ergebnissen, die sie selbst überraschen. Aber dieser Weg braucht Klarheit, Entschlossenheit und idealerweise einen Blick von außen.

Welche Gerichte dein Serviceteam aktiv empfehlen sollte — und wie diese Empfehlung so trainiert wird, dass sie wie echte Begeisterung wirkt und nicht wie ein Verkaufsgespräch — das ist eine der wirksamsten Stellschrauben überhaupt. Meine Klienten, die das umsetzen, steigern ihren Durchschnittsbon um 15–25% allein durch diese eine Maßnahme. Die genaue Methode ist Teil des Newsletters.

Die Deckungsbeitragskalkulation ist übrigens einer der vier Wachstumsfaktoren, die jedes Restaurant nutzen kann: mehr pro Gast ausgeben lassen — der schnellste und günstigste Hebel.

Was du jetzt tun kannst: Starte mit Schritt 1. Du brauchst einen ruhigen Nachmittag, deine Karte, deine Einkaufsrechnungen und eine Excel-Tabelle. Mehr nicht.


Das Finanzamt kennt deinen Deckungsbeitrag: Der RGAS-Check

Hier kommt ein Aspekt der Deckungsbeitragskalkulation in der Gastronomie, den die meisten Gastronomen übersehen — und der unangenehme Konsequenzen haben kann.

Das Finanzamt nutzt den sogenannten Rohgewinnaufschlagsatz (RGAS), um zu prüfen, ob die Kalkulation eines Gastronomiebetriebs plausibel ist.

Formel:
RGAS = (Netto-Umsatz – Wareneinsatz) ÷ Wareneinsatz × 100

Beispiel: Dein Restaurant macht 500.000 € Netto-Umsatz im Jahr. Dein Wareneinsatz liegt bei 150.000 € (= 30%).
→ RGAS = (500.000 – 150.000) ÷ 150.000 × 100 = 233%

Die Richtsatzsammlung des Bundesfinanzministeriums gibt für Gaststätten folgende Bandbreite vor:

Unterer Wert Mittelwert Oberer Wert
RGAS Gaststätten 178% 257% 400%

233% liegt im Normalbereich. Kein Problem.

Aber was passiert, wenn dein RGAS dauerhaft bei 150% oder darunter liegt?

Das Finanzamt wird aufmerksam. Ein RGAS unter 178% — also unter dem unteren Richtsatzwert — signalisiert entweder eine fehlerhafte Kalkulation oder nicht deklarierte Einnahmen. In beiden Fällen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsprüfung.

Der RGAS ist damit nicht nur ein Kontroll-Instrument des Finanzamts, sondern auch ein Kalkulations-Ziel für dich. Wenn dein RGAS unter 200% liegt, kalkulierst du mit hoher Wahrscheinlichkeit zu niedrig — und zwar unabhängig davon, welchen Faktor du benutzt.

Was die meisten nicht wissen: Das Finanzamt kennt branchenübliche Deckungsbeiträge auf den Cent genau — und zwar nach Betriebstyp, Region und Größe. Wer dauerhaft unter der Richtsatzsammlung liegt, bekommt Post. Und dann wird es teuer. Die konkrete Prüfungssequenz und wie du dich davor schützt, behandle ich regelmäßig im Newsletter — weil das Thema zu viele individuelle Variablen hat, um es in einem Artikel pauschal abzuhandeln.

Was du jetzt tun kannst: Berechne deinen RGAS mit der Formel oben. Du brauchst nur zwei Zahlen: deinen Jahres-Netto-Umsatz und deinen Jahres-Wareneinsatz. Liegt dein RGAS unter 200%? Dann ist die Deckungsbeitragskalkulation nicht optional — sie ist überfällig.


Was meine Klienten mit DB-Optimierung erreichen

Ich zeige dir jetzt keine Einzelfälle. Ich zeige dir ein Muster.

In 23 Jahren Beratung mit hunderten Gastronomen habe ich eines beobachtet: Wer seine Deckungsbeiträge kennt und aktiv steuert, erzielt Ergebnisse, die von außen kaum glaubwürdig wirken — aber mathematisch unvermeidlich sind.

Bon-Steigerung: +45% bis +127%

Meine Coaching-Klienten, die ihre Speisekarte vollständig nach dem Deckungsbeitrag neu kalkulieren, steigern den durchschnittlichen Bon um 45–127%. Am oberen Ende: von 13 € auf 29,40 €. Preise um 100% angehoben, Gewinn um 300% gesteigert — und kein Gastwiderstand. Weil die Karte nicht einfach teurer wurde. Sie wurde besser.

Mittagstisch: +600 bis +1.200 € pro Tag

Meine Klienten, die ihren Mittagstisch nach der DB-Methode umstellen, erzielen täglich 600–1.200 € mehr Umsatz. Ein Klient in einer mittelgroßen Stadt hat damit allein beim Mittagstisch +1.000 € täglich erreicht — eine Kampagne, die seit Jahren läuft und einen ROI von über 100:1 hat.

Teileinsatz: bereits +50%

Selbst Klienten, die nur einen Teil des Systems umsetzen, berichten von +50% Umsatzsteigerung. Einer meiner Klienten sagte mir: „Ich gehe davon aus, dass es noch viel Potenzial nach oben gibt." Er hatte Recht.

Das sind keine Ausnahmen. Das ist ein Muster, das ich in über zwei Jahrzehnten immer wieder bestätigt sehe. Die Deckungsbeitragskalkulation ist der schnellste Hebel, den ein Gastronom hat — weil sie mit denselben Gästen, demselben Standort und derselben Küche mehr Gewinn erzeugt. Ohne einen Cent für Werbung auszugeben.

Mehr dazu, wie die vier Wachstumshebel zusammenspielen, findest du in meinem Leitfaden zur Umsatzsteigerung in der Gastronomie.

Was du jetzt tun kannst: Rechne einmal durch, was +2 € Deckungsbeitrag pro Gericht bei deiner aktuellen Tagesfrequenz bedeutet. Bei 80 Gedecken am Tag sind das +160 € täglich — oder +4.800 € im Monat. Für eine Veränderung, die niemand sieht außer du.


Die 3 häufigsten Fehler bei der Umstellung — und wie du sie vermeidest

Die Deckungsbeitragskalkulation ist kein Hexenwerk. Aber bei der Umstellung machen Gastronomen immer wieder drei vorhersehbare Fehler, die den Erfolg sabotieren.

Fehler 1: Alle Preise gleichzeitig erhöhen

Der häufigste Reflex: Einmal alles durchrechnen, Montag die neue Karte drucken, fertig.

Das Problem: Wenn 15 Preise auf einmal steigen, merken es die Stammgäste sofort. Nicht weil jeder Preis einzeln auffällt — sondern weil das Gesamtbild sich verschiebt. Der Effekt: Irritation, Beschwerden, schlechte Bewertungen.

Die Lösung: Schrittweise umstellen. Zuerst die Renner (3–5 Gerichte). Begleitet von einer Aufwertung: neue Beilage, bessere Beschreibung auf der Karte, frische Präsentation auf dem Teller. Der Gast bekommt etwas Neues — nicht dasselbe für mehr Geld. Zwei Wochen später die nächsten 3–5 Gerichte. In 6–8 Wochen ist die Karte umgestellt, ohne dass es jemand als „Preiserhöhung" wahrgenommen hat.

Es gibt eine bestimmte Reihenfolge, in der du Preise anpassen solltest — und einen psychologischen Rahmen, der dafür sorgt, dass Stammgäste die Veränderung positiv wahrnehmen statt kritisch. Diesen konkreten Fahrplan erarbeite ich mit Klienten individuell, weil er vom Konzept und der Gästestruktur abhängt.

Fehler 2: Nur auf Wareneinsatz schauen — Personal vergessen

Die Mehrheit der Gastronomen berechnet DB1 und denkt, die Kalkulation sei im Griff. Aber DB1 ist nur die erste Stufe. Wenn du die Personalkosten nicht einrechnest — und die sind seit 2019 um 39,6% gestiegen — dann sieht dein Deckungsbeitrag auf dem Papier gut aus und am Monatsende trotzdem nichts übrig.

Die Lösung: Berechne DB2 zumindest als Durchschnitt über alle Gerichte. Du brauchst dafür deine monatlichen Personalkosten und Fixkosten, geteilt durch die Anzahl verkaufter Gerichte. Das ist keine Raketenwissenschaft — es ist eine Division.

Fehler 3: Verlierer aus Sentimentalität behalten

„Das bestellt doch immer der Herr Müller." „Das Lammcarré hatte schon mein Vater auf der Karte." „Das nehm ich nicht runter, das gehört zu uns."

Ich verstehe das. Du bist Gastgeber, und deine Karte ist Teil deiner Identität. Aber jedes Verlierer-Gericht auf deiner Speisekarte kostet dich Platz, Einkaufskomplexität und Aufmerksamkeit — für ein Gericht, das wenige bestellen und das nichts einbringt. Studien zeigen, dass Menüreduktion die Verkäufe steigern kann: LongHorn Steakhouse hat die Karte um 30% verkleinert und damit +3,8% Same-Store-Sales erzielt.

Herr Müller bestellt auch etwas anderes. Und wenn nicht: Sprich mit ihm. „Herr Müller, wir haben das Lammcarré weiterentwickelt — probier mal das hier." Er wird es tun. Und du wirst mehr daran verdienen.

Was du jetzt tun kannst: Identifiziere den einen Verlierer auf deiner Karte, den du schon lange loswerden wolltest. Nimm ihn diese Woche runter. Ersetze ihn durch nichts — oder durch einen Schläfer, der mehr Aufmerksamkeit verdient.


Häufige Fragen zum Deckungsbeitrag in der Gastronomie

Was ist ein guter Deckungsbeitrag in der Gastronomie?

Als Richtwert sollte dein DB1 bei 65–75% des Netto-Verkaufspreises liegen. Das bedeutet: Von jedem Euro, den dein Gast bezahlt (netto), bleiben 65–75 Cent nach Abzug des Wareneinsatzes. Der genaue Wert hängt von deinem Betriebstyp, deiner Kostenstruktur und deinem Standort ab.

Wie hoch sollte der DB1 pro Gericht sein?

Mindestens auf Höhe deines Durchschnitts-DB. Wenn dein durchschnittlicher Deckungsbeitrag bei 10 € pro Gericht liegt, sollte kein Gericht dauerhaft unter dieser Schwelle liegen. Gerichte darunter sind Renner oder Verlierer — und brauchen Aufmerksamkeit.

Was ist der Unterschied zwischen DB1 und DB2?

DB1 zieht nur den Wareneinsatz ab. DB2 zieht zusätzlich anteilige Personal- und Fixkosten ab. DB1 zeigt, ob ein Gericht grundsätzlich kalkuliert ist. DB2 zeigt, ob es tatsächlich Gewinn bringt — und das ist die Zahl, die zählt.

Was ist besser — Aufschlagskalkulation oder Deckungsbeitragskalkulation?

Die Deckungsbeitragskalkulation. Die Aufschlagskalkulation bestraft Gerichte mit niedrigem Wareneinsatz systematisch — sie bekommen einen niedrigen absoluten Deckungsbeitrag, obwohl sie denselben Beitrag zu deinen Fixkosten leisten müssten. Das erzeugt das Renner-Problem: Deine beliebtesten Gerichte bringen am wenigsten ein.

Wie oft sollte ich meine Deckungsbeiträge neu berechnen?

Bei jeder Wareneinsatzänderung, mindestens quartalsweise. Nach Kostensteigerungen (Lieferantenwechsel, Saisonpreise, Energiekosten) sofort. Seit 2019 sind die Kosten in der Gastronomie um 14–125% gestiegen — wer seine Deckungsbeiträge nicht regelmäßig prüft, kalkuliert mit veralteten Zahlen.

Kann ich den Deckungsbeitrag erhöhen, ohne die Preise zu erhöhen?

Ja, durch vier Hebel: Rezepturänderung (günstigere Komponente bei gleichem Erlebnis), Portionsoptimierung (präzisere Grammatur), Beilagen-Swap (hochwertige, günstige Beilage statt teurer Standard-Beilage) und Mise-en-Place-Effizienz (weniger Abfall, bessere Verwertung).

Was ist die Speisendiagnose?

Die Speisendiagnose — auch Renner-Penner-Analyse oder Menu Engineering genannt — teilt jedes Gericht deiner Karte in vier Kategorien ein: Gewinner (hoher DB + beliebt), Renner (niedriger DB + beliebt), Schläfer (hoher DB + wenig bestellt) und Verlierer (niedriger DB + wenig bestellt). Sie zeigt dir auf einen Blick, welche Gerichte Geld verdienen und welche dich Geld kosten.

Wie reagieren Gäste auf Preiserhöhungen?

Bei richtiger Umsetzung: gar nicht. Der Schlüssel ist, dass du nicht dasselbe Gericht teurer machst — sondern ein aufgewertetes Gericht zu einem neuen Preis anbietest. Neue Beilage, bessere Beschreibung, frische Präsentation. Meine Klienten, die ihre Speisekarte strategisch umbauen, berichten regelmäßig von Preiserhöhungen bis +100% ohne eine einzige Beschwerde.

Was ist der RGAS und warum ist er für das Finanzamt relevant?

Der Rohgewinnaufschlagsatz (RGAS) ist die Kennzahl, mit der das Finanzamt prüft, ob deine Kalkulation plausibel ist. Die Richtsatzsammlung des BMF gibt Bandbreiten vor (für Gaststätten: 178–400%, Mittelwert 257%). Liegt dein RGAS dauerhaft unter dem unteren Wert, steigt das Risiko einer Betriebsprüfung.

Lohnt sich die Deckungsbeitragskalkulation auch für kleine Restaurants?

Gerade dann. Je weniger Gerichte du auf der Karte hast, desto stärker wirkt der Hebel pro Gericht. Wenn du 15 Gerichte anbietest und 5 davon sind Renner mit zu niedrigem DB, verlierst du bei einem Drittel deiner Karte Geld. Bei einem großen Restaurant mit 80 Gerichten fällt ein einzelner Renner weniger ins Gewicht. Bei dir entscheidet er über den Monatsgewinn.


Dein Deckungsbeitrag entscheidet, ob du überlebst oder wächst

Hier sind die fünf Dinge, die du aus diesem Artikel mitnimmst:

  1. 95% kalkulieren falsch. Die Aufschlagskalkulation erzeugt das Renner-Problem systematisch — deine beliebtesten Gerichte bringen am wenigsten ein.

  2. DB1 zeigt die Basis, DB2 zeigt die Wahrheit. Erst wenn du Personal und Fixkosten einrechnest, weißt du, ob ein Gericht tatsächlich Gewinn bringt.

  3. 40–50% deiner Hauptgerichte sind wahrscheinlich Renner. Die Speisendiagnose zeigt dir in einer Stunde, welche Gerichte dich Geld kosten — und was du dagegen tun kannst.

  4. Der Wechsel zur Deckungsbeitragskalkulation dauert einen Nachmittag für den Anfang. Erste messbare Ergebnisse in 2–4 Wochen. Kein neuer Gast nötig. Kein Marketingbudget.

  5. Das Finanzamt rechnet mit. Dein RGAS verrät, ob deine Kalkulation plausibel ist — und ob du Post bekommst.

In einem Jahr, in dem der durchschnittliche Reingewinn bei –2 bis +3 Cent pro Euro liegt und das Gastgewerbe die Branche mit der zweithöchsten Insolvenzrate ist, gibt es keinen Spielraum für Kalkulation nach Bauchgefühl.

Stell dir vor: In 90 Tagen weißt du bei jedem Gericht auf deiner Karte auf den Cent genau, was es dir einbringt. Kein Raten mehr. Kein „das war schon immer so". Nur Klarheit.

Jeder Tag mit der falschen Kalkulation kostet dich konkretes Geld — und du merkst es nicht, weil die Aufschlagskalkulation dir das Gefühl gibt, alles richtig zu machen. Was genau dieser blinde Fleck in deinem Betrieb wert ist, lässt sich in einem 30-minütigen Strategiegespräch beziffern.

Trag dich in meinen kostenlosen Newsletter ein — dort behandle ich regelmäßig die Techniken hinter der Deckungsbeitragskalkulation, die in einem öffentlichen Artikel keinen Platz haben: die Preis-ohne-Widerstand-Methode, die Schläfer-Aktivierung, die Serviceteam-Schulung für DB-Gewinner und den RGAS-Schutzschild.

Oder buche ein kostenloses Strategiegespräch, wenn du die Umstellung nicht allein machen willst — mit einem Blick von außen, der in 23 Jahren hunderte Gastronomen durch genau diesen Prozess begleitet hat.


Du hast jetzt das Wissen. Was fehlt, ist die Umsetzung. Hol dir die kostenlose Speisendiagnose-Vorlage — du trägst deine Zahlen ein, die Vorlage berechnet DB1, kategorisiert deine Gerichte und zeigt dir auf einen Blick, wo dein Geld liegt.

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Weiterführende Artikel:


Du hast 23 Jahre, 10 Jahre oder 2 Jahre Gastgeber-Herz in dieses Restaurant gesteckt. Es verdient eine Kalkulation, die das widerspiegelt. Fang heute an — mit einem einzigen Gericht.


MEDIEN-AUSGABE

Gastronom beugt sich konzentriert über Kalkulationstabelle neben einer offenen Speisekarte,
warmes Restaurantlicht im Hintergrund, editorial photography,
warm color palette amber/terracotta/cream, no text overlays, photorealistic, shallow depth of field

Inline-Bild Prompts:

  1. [nach H2 "Warum die Aufschlagskalkulation"] Frustrated chef calculating prices on notepad next to restaurant menu, warm kitchen background, editorial photography, warm tones, no text overlays
  2. [nach H2 "Was DB1 und DB2 bedeuten"] Two restaurant plates side by side on wooden table — wiener schnitzel and pasta arrabiata, warm restaurant lighting, overhead shot, editorial food photography, no text overlays
  3. [nach H2 "In 4 Schritten"] Restaurant owner working on laptop with spreadsheet in modern restaurant, warm light, editorial photography, no text overlays
  4. [nach H2 "Was meine Klienten erreichen"] Happy restaurant owner greeting guests in busy restaurant, warm evening atmosphere, editorial photography, no text overlays
  5. [nach FAQ] Close-up of elegant restaurant menu with prices, warm ambient lighting, shallow depth of field, editorial photography, no text overlays

Infografik-Empfehlungen:

Infografik 1: Die 4 Kategorien der Speisendiagnose
Typ: B (Übersicht) — 2×2-Matrix
Farben: #2C3E50 (dunkelblau) / #E8763A (orange) / #FDF8F3 (creme) / #27AE60 (grün)
Hintergrund: #FDF8F3 | 4 Quadranten mit je 3 Maßnahmen
Placement: nach H2 "Die Speisendiagnose"
NotebookLM-Prompt: "Erstelle eine 2×2-Matrix der Speisendiagnose für die Gastronomie.
Achsen: Deckungsbeitrag (niedrig/hoch) und Beliebtheit (niedrig/hoch).
Vier Kategorien: Gewinner (hoch/hoch — grün), Renner (niedrig/hoch — orange),
Schläfer (hoch/niedrig — blau), Verlierer (niedrig/niedrig — rot).
Für jede Kategorie 3 konkrete Maßnahmen. Kein 3D."

Infografik 2: Aufschlag vs. DB-Kalkulation — 5 Gerichte im Vergleich
Typ: A (Daten) — Balkendiagramm
5 Gerichte (Wiener Schnitzel, Pasta Arrabiata, Rindersteak, Großer Salat, Pizza Margherita),
je 2 Balken: DB bei Aufschlag ×3,5 vs. DB bei Deckungsbeitragskalkulation — Euro-Differenz markiert
Placement: nach H2 "Was DB1 und DB2 bedeuten"
NotebookLM-Prompt: "Erstelle ein Balkendiagramm: 5 typische Restaurantgerichte mit unterschiedlichem
Wareneinsatz. Je 2 Balken pro Gericht: Deckungsbeitrag bei Aufschlagskalkulation (×3,5)
und bei Deckungsbeitragskalkulation (Ziel-DB 10,50 €). Zeige die Euro-Differenz pro Portion."

Infografik 3: Kostenexplosion 2019–2026
Typ: A (Daten) — Balkendiagramm/Timeline
4 Kategorien: Wareneinsatz (+14,3%), Personal (+39,6%), Energie (+125%),
Reingewinn pro Euro (von 12–15 Cent auf –2 bis +3 Cent)
Placement: nach H2 "Warum die Aufschlagskalkulation"
NotebookLM-Prompt: "Erstelle ein Balkendiagramm der Kostensteigerungen in der deutschen
Gastronomie 2019 bis 2026. Vier Balken: Wareneinsatz +14,3%, Personal +39,6%,
Energie +125%. Fünfter Balken: Reingewinn pro Euro — von 12–15 Cent (2019) auf
–2 bis +3 Cent (2026). Dramatischer visueller Kontrast beim Reingewinn."

Prozessdiagramm:

"4 Schritte zur Deckungsbeitragskalkulation" — horizontaler Prozessfluss
Schritt 1 (Bestandsaufnahme, 1 Nachmittag) → Schritt 2 (Speisendiagnose, 1 Stunde) →
Schritt 3 (Renner optimieren, 2–4 Wochen) → Schritt 4 (Vollständige Umstellung, 2–6 Monate)
Placement: nach H2 "In 4 Schritten"

Lead-Magnet:

Ja — "Speisendiagnose-Vorlage: Deine Gerichte in 4 Kategorien einteilen und DB berechnen"
- Excel-kompatible Vorlage mit automatischer DB1-Berechnung
- Automatische Kategorisierung in Gewinner/Renner/Schläfer/Verlierer
- Durchschnitts-DB-Berechnung für den Betrieb
- Visuelle Darstellung der 4 Quadranten
Placement: 2× im Artikel (nach Speisendiagnose + nach Fazit)

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