Online Marketing

Restaurant Website erstellen: 7 Elemente die Besucher zu Gästen machen

Die meisten Restaurant-Websites verlieren Gäste statt sie zu gewinnen. 7 Elemente die den Unterschied machen — plus Plattformvergleich.

Michael Krause
Michael Krause
04. März 202622 Min. Lesezeit
Restaurant Website erstellen: 7 Elemente die Besucher zu Gästen machen

Restaurant Website erstellen 2026: Was wirklich Gäste bringt

77 Prozent deiner Gäste besuchen deine Website bevor sie kommen.

68 Prozent wurden schon einmal von einer schlechten Restaurant-Website abgeschreckt — und sind woanders hingegangen.

Das sind keine kleinen Zahlen. Bei einem Restaurant mit 100 Besuchern pro Tag bedeutet das: 68 potenzielle Gäste haben irgendwann deine Website gesehen und sich gegen dich entschieden. Nicht wegen deines Essens. Nicht wegen deines Service. Wegen deiner Website.

Die meisten Restaurant-Websites sind digitale Visitenkarten. Sie informieren — aber sie verkaufen nicht. Sie zeigen Öffnungszeiten und vielleicht ein Foto vom Gastraum. Aber sie tun nicht das Einzige was eine Website tun muss: den Besucher dazu bringen zu reservieren.

In 23 Jahren Beratung habe ich hunderte Restaurant-Websites gesehen. Die meisten machen dieselben 7 Fehler. Und die wenigen die es richtig machen, verwandeln ihre Website in einen 24/7-Mitarbeiter der rund um die Uhr Reservierungen holt, Email-Adressen sammelt und Vertrauen aufbaut — ohne Stundenlohn, ohne Krankmeldungen, ohne Urlaub.

Dieser Artikel zeigt dir die 7 Elemente die den Unterschied machen — und die Fehler die dich jeden Tag Gäste kosten.

Was du in diesem Artikel lernst:

  • Warum deine Website dein wichtigster Mitarbeiter ist — und warum 78 Prozent der Restaurant-Websites trotzdem nicht mobil optimiert sind
  • Die 7 Elemente einer Restaurant-Website die tatsächlich Gäste bringt
  • Warum ein PDF-Menü dich 40 Prozent organischen Traffic kostet — und was du stattdessen brauchst
  • Der eine Conversion-Hebel der auf dem Smartphone 27 Prozent mehr Reservierungen bringt
  • Warum Google AI Overviews für Restaurant-Suchen um 387 Prozent gestiegen sind — und wie deine Website darauf vorbereitet sein muss
  • Welche Plattform für dein Restaurant die richtige ist — ehrliche Einschätzung ohne Verkaufsinteresse

Key Takeaways

WasWarum das wichtig ist
77% besuchen deine Website vor dem RestaurantDeine Website entscheidet ob der Gast kommt — nicht nur dein Essen
PDF-Menü = 40% weniger organischer TrafficText-Menü auf der Seite ist SEO und Usability gleichzeitig
Sticky Mobile Bar = 27% mehr ConversionsDrei Buttons am unteren Bildschirmrand: Anrufen, Route, Reservieren
59% der Website-Besuche kommen vom SmartphoneMobile-First ist kein Trend — es ist die Realität seit 2023
53% verlassen die Seite bei über 3 Sekunden LadezeitJede Sekunde zählt — buchstäblich
AI Overviews für Restaurants: +387%Deine Website muss direkte Antworten liefern, nicht nur Keywords
Email-ROI: 4.200%Newsletter-Optin auf der Website ist der vergessene Aufbaukanal

Warum deine Website dein wichtigster Mitarbeiter ist

Deine Website arbeitet 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Sie macht keinen Urlaub. Sie meldet sich nicht krank. Sie verhandelt kein Gehalt.

Und sie ist der einzige Touchpoint den du vollständig kontrollierst.

Instagram kann seinen Algorithmus ändern — morgen sehen 40 Prozent weniger Menschen deine Posts. Google kann sein Ranking verschieben — du fällst von Seite 1 auf Seite 3. Lieferando kann seine Provisionen erhöhen — du hast keine Wahl.

Aber deine Website gehört dir. Der Inhalt, das Design, die Funktionen, die Daten die du dort sammelst — alles unter deiner Kontrolle.

Die Rechnung die alles verändert

100 Website-Besucher bei einer typischen Conversion-Rate von 2 bis 3 Prozent = 2 bis 3 Reservierungen.

Dieselben 100 Besucher bei einer optimierten Conversion-Rate von 15 Prozent = 15 Reservierungen.

Gleicher Traffic. 5 bis 7 Mal mehr Ergebnis. Restaurants mit optimierten Websites erreichen laut Branchenbenchmarks bis zu 18,2 Prozent Conversion-Rate — die höchste aller Branchen.

Der Unterschied zwischen 3 und 15 Reservierungen pro 100 Besucher sind nicht mehr Besucher — es sind 7 Elemente auf deiner Website die richtig statt falsch gemacht werden.

Google findet dich über deine Website — nicht über Instagram

Dein Google Business Profil ist dein Schaufenster. Aber deine Website ist der Laden dahinter. Google bewertet deine Website für das lokale Ranking: Ist sie mobil optimiert? Hat sie relevante Inhalte? Lädt sie schnell? Enthält sie strukturierte Daten?

Restaurants die ihre Profildaten und Website aktiv pflegen, erhalten 89 Prozent mehr Anrufe, Website-Besuche und Wegbeschreibungsanfragen — und 79 Prozent mehr Bewertungen.

76 Prozent aller "in der Nähe"-Suchen führen innerhalb eines Tages zu einem Geschäftsbesuch. Deine Website ist der Punkt wo aus einer Suche ein Gast wird — oder nicht.

Was du jetzt tun kannst: Öffne deine Website auf dem Smartphone. Wie lange dauert es bis sie geladen ist? Findest du den Reservierungsbutton in 3 Sekunden? Wenn nicht — lies weiter. Die nächsten 7 Abschnitte zeigen dir was sich ändern muss.


Element 1 — Der erste Eindruck entscheidet in 0,05 Sekunden

Nicht in 3 Sekunden. In 0,05 Sekunden.

Das ist die Zeit die ein Besucher braucht um sich eine Meinung über deine Website zu bilden. 94 Prozent der ersten Eindrücke sind design-bezogen. 75 Prozent beurteilen die Glaubwürdigkeit deines Restaurants anhand des Website-Designs. 38 Prozent hören sofort auf zu interagieren wenn die Seite unattraktiv aussieht.

Was der Besucher in der ersten Sekunde sehen muss

Ein Hero-Bild das sofort zeigt was dein Restaurant ist. Nicht ein Foto des leeren Gastraums bei Tageslicht. Sondern: ein dampfendes Gericht. Ein voller Gastraum mit warmer Atmosphäre. Menschen die genießen. Das Bild muss Appetit machen und Atmosphäre transportieren — in einer Sekunde.

Eine Kernaussage die dein Restaurant positioniert. Nicht "Herzlich willkommen im Restaurant Müller." Das sagt nichts. Sondern: "Authentische italienische Küche seit 1998 — mitten in der Altstadt." Oder: "Frisch vom Markt auf deinen Teller — jeden Tag." Eine Zeile die zeigt was dich besonders macht.

Ein prominenter CTA. "Tisch reservieren" — sofort sichtbar, ohne zu scrollen. Nicht als kleiner Link in der Navigation. Als Button. Groß genug um auf dem Smartphone mit dem Daumen getroffen zu werden.

Was NICHT als Erstes zu sehen sein darf

  • Ein Slider mit 5 Bildern die sich langsam durchdrehen (verlangsamt die Seite, verwirrt den Nutzer)
  • Ein Pop-up das sofort aufgeht ("Newsletter abonnieren!" bevor der Gast überhaupt weiß wo er ist)
  • Eine Flash-Animation oder Video das automatisch mit Ton startet
  • Ein leeres Restaurant bei schlechtem Licht

Was du jetzt tun kannst: Öffne deine Website und schaue nur auf die obere Hälfte — das was ohne Scrollen sichtbar ist. Beantwortet es in einer Sekunde drei Fragen: Was für ein Restaurant ist das? Was gibt es dort? Wie reserviere ich? Wenn nicht: Das ist dein erster Hebel.


Element 2 — Das Menü: Der meistbesuchte Teil deiner Website

Die Menü-Seite bekommt mehr Traffic als alle anderen Seiten deiner Website zusammen. Hier entscheidet der Gast ob dein Essen ihn anspricht — oder nicht.

Warum ein PDF-Menü dich 40 Prozent Traffic kostet

Restaurants mit Text-basierten Online-Menüs erhalten 40 Prozent mehr organischen Traffic als solche mit PDF-Menüs. Wer von PDF auf strukturierte Menü-Seiten wechselt, verzeichnet bis zu 47 Prozent mehr organischen Traffic auf menübezogenen Seiten — innerhalb von 90 Tagen.

Warum? Drei Gründe:

Erstens: Google kann PDF-Inhalte nicht so effektiv crawlen und indexieren wie HTML-Text. Dein "Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat" im PDF ist für Google quasi unsichtbar. Dasselbe als Text auf deiner Seite rankt für "Schnitzel [Stadt]".

Zweitens: Ein PDF auf dem Smartphone ist eine Qual. Zoomen, scrollen, rein und raus — 59 Prozent deiner Besucher kommen vom Smartphone. Für sie ist ein PDF-Menü ein Grund abzuspringen.

Drittens: Menüs mit strukturierten Daten (Schema Markup) haben eine 30 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit in KI-generierten Antworten zu erscheinen. Google AI Overviews für Restaurant-Suchen sind um 387 Prozent gestiegen. Dein Menü in Textform mit den richtigen Keywords ist dein Ticket in diese neuen Suchergebnisse.

Was auf deine Menü-Seite gehört

  • Jedes Gericht als Text — nicht als Bild, nicht als PDF
  • Kurze beschreibende Texte zu jedem Hauptgericht: "Hausgemachte Tagliatelle mit Trüffelcreme und frischem Parmesan" — nicht nur "Tagliatelle"
  • Fotos bei Hauptgerichten: 84 Prozent der Gäste sagen Bilder sind das wichtigste Element. Menüs mit professioneller Fotografie steigern den Umsatz um 20 bis 45 Prozent. Bilder neben jeder Menübeschreibung erhöhen Conversions um 6,5 Prozent.
  • Preise: Transparenz schlägt Geheimniskrämerei. Gäste die den Preis nicht finden, gehen zum nächsten Restaurant das ihn zeigt.
  • Allergene und Zusatzstoffe: Rechtliche Pflicht in Deutschland — und Vertrauenssignal.

Mehr zur psychologisch wirksamen Speisekartengestaltung im eigenen Guide.

Was du jetzt tun kannst: Ist dein Menü auf der Website ein PDF? Wenn ja: Ersetze es diese Woche durch eine HTML-Seite mit Text und Fotos. Das ist der einzelne Schritt der dir am schnellsten mehr Google-Traffic bringt — 40 Prozent mehr sind realistisch.


Element 3 — Reservierung so einfach wie ein Klick

Jeder zusätzliche Klick zwischen "Ich will reservieren" und "Reservierung bestätigt" kostet dich Gäste.

65 Prozent der Gäste gehen direkt auf die Restaurant-Website um zu reservieren — nicht über Drittanbieter. 59 Prozent bevorzugen Online-Reservierung. Und 66 Prozent buchen erst am selben Tag — spontan, vom Smartphone, oft abends.

Was das für deine Website bedeutet

Online-Reservierung direkt eingebunden. Nicht als Link zu einer externen Seite die anders aussieht und nochmal laden muss. Sondern: Reservierungsformular auf deiner Seite. Nahtlos. Schnell. Vertrauenswürdig.

Maximal 3 bis 4 Felder: Name, Datum/Uhrzeit, Personenzahl, optional Telefonnummer. Nicht: Adresse, Firma, Anlass, Sonderwünsche, AGB-Checkbox, Newsletter-Checkbox, Captcha. Jedes zusätzliche Feld reduziert die Conversion.

Telefonnummer als klickbarer Link. Auf dem Smartphone tippt der Gast auf die Nummer und wählt sofort. Wenn deine Telefonnummer als Bild eingebettet ist oder nicht klickbar — verlierst du Anrufe.

Für Restaurants mit Online-Reservierungssystem: Resmio, OpenTable, TheFork oder ein eigenes System. Alle funktionieren. Entscheidend ist nicht welches System — entscheidend ist dass es auf dem Smartphone in 30 Sekunden funktioniert.

Was du jetzt tun kannst: Teste deinen Reservierungsprozess auf dem Smartphone. Vom Öffnen der Website bis zur bestätigten Reservierung — wie viele Klicks? Wie viele Sekunden? Wenn mehr als 3 Klicks oder mehr als 60 Sekunden: optimieren.


Element 4 — Mobile zuerst: Wo 80 Prozent deiner Sucher sind

Über 80 Prozent der Restaurant-Suchen finden auf Mobilgeräten statt. 59 Prozent deiner Website-Sessions kommen vom Smartphone. Google bewertet seit 2023 ausschließlich die mobile Version deiner Website für das Ranking — Mobile-First Indexing ist Standard.

Und trotzdem: 78 Prozent der Restaurant-Websites sind nicht korrekt für Mobilgeräte optimiert.

Der größte einzelne Conversion-Hebel auf Mobile

Eine Sticky-Bar am unteren Bildschirmrand mit drei Buttons:

📞 Anrufen | 📍 Route | 📅 Reservieren

Permanent sichtbar. Egal wie weit der Gast scrollt. Immer erreichbar.

Sticky CTAs konvertieren 27 Prozent besser als nicht-fixierte CTAs. Auf mobilen Geräten verbessern sie die Conversions um 12 bis 27 Prozent. Das ist der größte Einzel-Conversion-Hebel den eine Restaurant-Website haben kann — und die meisten nutzen ihn nicht.

Was "Mobile-First" konkret bedeutet

Ladezeit unter 3 Sekunden. 53 Prozent der mobilen Nutzer verlassen eine Seite die länger als 3 Sekunden lädt. Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kostet 4,42 Prozent Conversion. Websites die in 1 Sekunde laden, konvertieren 2,5 Mal besser als solche mit 5 Sekunden Ladezeit.

Wie du die Ladezeit reduzierst: Bilder komprimieren (WebP statt JPEG, maximal 200 KB pro Bild), unnötige Plugins entfernen, schlankes Theme verwenden, Hosting mit guter Performance.

Schriftgröße mindestens 16 Pixel. Google empfiehlt das — und bestraft Seiten die auf dem Smartphone nicht lesbar sind.

Keine horizontalen Scrollbalken. Alles muss in die Bildschirmbreite passen. Tabellen, Bilder, Formulare — alles responsiv.

Buttons groß genug für den Daumen. Mindestens 44 x 44 Pixel. "Tisch reservieren" als winziger Text-Link funktioniert auf dem Desktop. Auf dem Smartphone ist er nicht treffbar.

Kostenloser Download: Die "Website-Checkliste für Restaurants: 21 Punkte die du heute prüfen kannst" — mit Mobile-Check, SEO-Prüfung und Conversion-Optimierung. Hier im Newsletter anmelden und sofort erhalten →

Was du jetzt tun kannst: Teste deine Website-Geschwindigkeit auf Google PageSpeed Insights (kostenlos). Wenn der Mobile-Score unter 50 ist — das ist dein dringendster Handlungsbedarf. Und wenn du noch keine Sticky-Bar hast: Das ist der eine Hebel der sofort wirkt.


Element 5 — Kontakt und Öffnungszeiten: Was Gäste zuerst suchen

Die häufigsten Suchen auf einer Restaurant-Website sind nicht "Über uns" oder "Philosophie". Es sind: Öffnungszeiten, Adresse und Telefonnummer.

Was die meisten Restaurants falsch machen

Öffnungszeiten auf der "Kontakt"-Seite verstecken. Der Gast muss klicken, suchen, scrollen. Auf dem Smartphone. Mit einer Hand. Während er eigentlich nur wissen will: "Habt ihr jetzt offen?"

Was richtig ist

Öffnungszeiten auf JEDER Seite sichtbar. Im Footer, in der Sidebar oder als festes Element. Nicht nur auf der Kontaktseite. Der Gast soll auf keiner Seite deiner Website sein ohne die Öffnungszeiten zu sehen.

Google Maps eingebettet. Nicht nur eine Adresse in Text — sondern eine interaktive Karte. Der Gast tippt darauf und bekommt die Navigation gestartet. Das verhindert auch dass er die falsche Adresse eingibt (häufiger als du denkst).

Anfahrtshinweise: Parkplätze (Anzahl und Lage), ÖPNV-Anbindung, Besonderheiten ("Eingang über den Hinterhof"). Jede ungeklärte Frage ist ein Grund nicht zu kommen.

Feiertagsregelungen: Dein Google Business Profil zeigt "Geschlossen" wenn du keine Feiertagszeiten einträgst — auch wenn du offen bist. Dasselbe gilt für deine Website. "Ostermontag geöffnet von 11 bis 22 Uhr" — das muss da stehen.

Impressum und Datenschutzerklärung: Rechtliche Pflicht in Deutschland. Fehlt beides, drohen Abmahnungen — und es zerstört Vertrauen bei Gästen die es bemerken.

Was du jetzt tun kannst: Sind deine Öffnungszeiten auf jeder Seite sichtbar — oder nur auf der Kontaktseite? Ist deine Telefonnummer klickbar? Ist Google Maps eingebettet? Drei Checks, 5 Minuten.


Element 6 — Bilder die Hunger machen

84 Prozent der Gäste wollen Fotos von Speisen und Geträken sehen bevor sie ein Restaurant wählen. 65 Prozent sagen Fotos beeinflussen stark wo sie essen. 40 Prozent besuchen ein Restaurant nachdem sie Food-Fotos online gesehen haben.

Und die Kehrseite: 36 Prozent sagen, enttäuschende Food-Fotografie hält sie vom Besuch ab.

Was funktioniert

Nahaufnahmen mit natürlichem Licht. Tageslicht von der Seite, leicht warm. Kein Blitz. Kein Neonlicht. Das Gericht muss dampfen, glänzen, appetitlich aussehen. Professionelle Menüfotografie steigert den Umsatz um 20 bis 45 Prozent.

Fotos mit Menschen. Nicht nur das Essen isoliert auf weißem Teller. Sondern: Hände die Brot brechen. Ein Gast der in ein Stück Pizza beißt. Der Koch der ein Gericht anrichtet. Fotos mit Menschen performen 44 Prozent besser als reine Food-Fotos.

Authentische Atmosphäre. Der volle Gastraum am Abend. Die Terrasse im Sommer. Das Team in der Küche. Diese Bilder transportieren Erlebnis — nicht nur Essen.

User Generated Content: Gästefotos sind 4 Mal stärker als eigene Markenfotos. Wenn Gäste dein Essen fotografieren und taggen — nutze diese Bilder (mit Erlaubnis) auf deiner Website. Authentischer als jedes Studiofoto.

Was NICHT funktioniert

  • Stockfotos (erkennt jeder — und es zerstört Vertrauen sofort)
  • Fotos bei schlechtem Licht (Neonröhren, Blitz, dunkel)
  • Leere Restaurants bei Tageslicht (signalisiert: "hier ist niemand")
  • Veraltete Fotos von Gerichten die nicht mehr auf der Karte stehen

Ein professionelles Fotoshooting kostet 300 bis 800 Euro und liefert Material für 6 bis 12 Monate — Website, Instagram, Google, Speisekarte, Flyer. Das ist die beste einzelne Investition die du für deine Website machen kannst.

Welche 5 Bilder jede Restaurant-Website unbedingt haben muss — und in welcher Reihenfolge sie den stärksten Conversion-Effekt erzielen — behandle ich regelmäßig im Newsletter.

Was du jetzt tun kannst: Zähle die Fotos auf deiner Website. Wie viele zeigen Essen? Wie viele zeigen Menschen? Wie viele sind älter als 12 Monate? Wenn die Antwort "zu wenige, keine, fast alle" ist: Ein Fotoshooting ist dein nächster Schritt.


Element 7 — Newsletter-Optin: Der vergessene Aufbaukanal

Instagram-Follower gehören Instagram. Google-Rankings gehören Google. Email-Adressen gehören dir.

Das ist der wichtigste Satz in diesem Artikel.

Warum ein Newsletter-Optin auf deine Website gehört

Email-Marketing hat einen ROI von 4.200 Prozent — 42 Euro Return pro 1 Euro Invest. Das ist mehr als jeder andere Marketingkanal. Restaurants haben eine Email-Öffnungsrate von 43,6 Prozent — deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Aber um Emails zu verschicken, brauchst du Adressen. Und die sammelst du auf deiner Website.

Wie du den Optin richtig umsetzt

Klare Gegenleistung. Nicht "Abonniere unseren Newsletter" — das motiviert niemanden. Sondern: "Melde dich an und erhalte jeden Monat unser Saisonmenü vorab — plus ein Geburtstagsgeschenk." Konkrete Gegenleistung für konkrete Daten.

Minimalfelder: Email-Adresse und Vorname. Optional Geburtstag (für die Geburtstagskampagne — der profitabelste Email-Kanal überhaupt). Nicht: Nachname, Adresse, Telefon, Firma. Jedes zusätzliche Feld halbiert die Anmeldequote.

Sichtbar aber nicht aufdringlich. Ein dezentes Formular im Footer jeder Seite. Oder ein Pop-up das nach 30 Sekunden erscheint — nicht sofort beim Laden. Mobile-optimierte Popups konvertieren bei 2,2 Prozent, Desktop-only bei 1,4 Prozent.

Datenschutz: Double-Opt-in ist in Deutschland Pflicht (DSGVO). Der Gast bekommt eine Bestätigungsmail und muss den Link klicken. Das ist kein Nachteil — es filtert uninteressierte Kontakte heraus und gibt dir eine saubere Liste.

Restaurants die weniger als 15 Prozent der Gäste-Email-Adressen erfassen, verlieren erhebliche kumulative Einnahmen. Die Geburtstagsmaschine — 90 bis 100 Feiern pro Monat bei meinem Klienten Hashim Smajli, rund 30.000 Euro Monatsumsatz — funktioniert nur mit einer Gästedatenbank die über die Website und im Restaurant konsequent aufgebaut wird.

Was du jetzt tun kannst: Hast du ein Newsletter-Formular auf deiner Website? Wenn nicht: Richte es heute ein. Mailchimp ist kostenlos bis 500 Kontakte. Ein Formular im Footer jeder Seite. Gegenleistung: Geburtstagsgeschenk. Das dauert eine Stunde — und der Kanal arbeitet ab dann für immer.


Google AI Overviews: Warum deine Website 2026 anders aufgebaut sein muss

Google AI Overviews für Restaurant-Suchen sind um 387 Prozent gestiegen — von 10 Prozent auf 78 Prozent der Restaurant-Anfragen bis Ende 2025.

Das bedeutet: Bei 4 von 5 Restaurant-Suchen zeigt Google jetzt eine KI-generierte Zusammenfassung an — bevor der Nutzer auf ein Ergebnis klickt. Die organische Click-Through-Rate sinkt um 61 Prozent wenn eine AI Overview erscheint.

Was das für deine Website heißt

Deine Website muss direkte Antworten liefern — nicht nur Keywords enthalten.

"Gibt es vegane Optionen?" — muss auf deiner Website stehen. "Was kostet der Mittagstisch?" — muss beantwortet sein. "Kann man mit Hund kommen?" — muss da sein. "Habt ihr eine Terrasse?" — muss da sein.

Google extrahiert diese Antworten und zeigt sie in AI Overviews. Restaurants die in AI Overviews zitiert werden, erhalten 35 Prozent mehr organische Klicks als solche die es nicht werden.

Strukturierte Daten (Schema Markup) — der technische Hebel

Schema Markup erhöht die Click-Through-Rate um 20 bis 40 Prozent. Seiten mit Schema erhalten 2,7 Mal mehr organischen Traffic. Rich-Result-Seiten haben eine 82 Prozent höhere CTR als normale Ergebnisse.

Für Restaurants besonders relevant: - LocalBusiness-Schema mit Öffnungszeiten, Adresse, Telefon - Menu-Schema mit Gerichten und Preisen - Review-Schema mit Bewertungssternen - Event-Schema für Veranstaltungen

Das klingt technisch — ist aber mit WordPress-Plugins (Yoast, Rank Math) oder den meisten Website-Baukästen relativ einfach umsetzbar.

Kostenloser Download: Die "Website-Checkliste für Restaurants: 21 Punkte die du heute prüfen kannst" — inkl. Schema-Markup-Check, Mobile-Optimierung und Conversion-Hebel. Hier im Newsletter anmelden →

Was du jetzt tun kannst: Google deinen Restaurantnamen. Erscheint ein Knowledge Panel mit Sternen, Öffnungszeiten, Fotos? Wenn ja — gut. Wenn nicht oder unvollständig: Deine strukturierten Daten fehlen oder sind falsch.


Die häufigsten Fehler die Gastronomen auf ihrer Website teuer kommen

Fehler 1 — PDF-Menü statt Text. 40 Prozent weniger organischer Traffic. Auf dem Smartphone nicht bedienbar. Für Google quasi unsichtbar. Der häufigste und teuerste Fehler auf Restaurant-Websites.

Fehler 2 — Veraltete Informationen. Öffnungszeiten von 2023. Speisekarte vom letzten Herbst. Ein "Aktuelles"-Bereich der seit 8 Monaten leer ist. 68 Prozent der Gäste werden von veralteten Websites abgeschreckt — und sie kommen nie wieder.

Fehler 3 — Kein klarer CTA auf der Startseite. Der Gast kommt auf die Website und sieht: ein schönes Bild, einen Willkommenstext, die Navigation. Aber keinen Button der sagt "Reservier jetzt." Ohne CTA gibt es keine Conversion — egal wie gut der Rest ist.

Fehler 4 — Nicht mobil optimiert. 80 Prozent der Suchen sind mobil. Google rankt nur die mobile Version. Und 78 Prozent der Restaurant-Websites sind trotzdem nicht korrekt mobil optimiert. Das ist wie ein Restaurant ohne Eingangstür.

Fehler 5 — Keine Sticky-Bar auf Mobile. Der einfachste Conversion-Hebel: drei Buttons am unteren Bildschirmrand. 27 Prozent mehr Conversions — und die meisten nutzen es nicht.

Fehler 6 — Zu viel Text, zu wenig Bilder. Niemand liest auf einer Restaurant-Website einen 500-Wort-Absatz über die "Philosophie" des Hauses. Gäste wollen sehen: Wie sieht das Essen aus? Wie ist die Atmosphäre? Bilder schlagen Text — immer.

Fehler 7 — Kein Google Business Profil verknüpft. Deine Website und dein Google Business Profil müssen synchron sein: gleiche Öffnungszeiten, gleiche Adresse, gleiche Telefonnummer. Inkonsistenz verwirrt Google — und kostet dich Ranking.

Fehler 8 — Kein Newsletter-Optin. Die Website hat Traffic — aber du sammelst keine Daten. Jeder Besucher der ohne Email-Adresse geht, ist ein verlorener potenzieller Stammgast. Der Newsletter-Optin kostet nichts — und der Kanal hat 4.200 Prozent ROI.


Welche Plattform für deine Restaurant-Website?

Kurze, ehrliche Übersicht. Die Plattform ist nicht der wichtigste Faktor — die 7 Elemente oben sind wichtiger als jedes CMS. Aber wenn du vor der Wahl stehst:

PlattformFür wenKosten/MonatStärkeSchwäche
WordPressTechnisch affin oder mit Webdesigner5-15€ (Hosting)Volle SEO-Kontrolle, flexibel, Schema-Markup einfachLernkurve, Wartung nötig
WixEinsteiger, schnell starten17-35€Restaurant-spezifische Features, einfachSEO-Einschränkungen, weniger Kontrolle
SquarespaceDesign-bewusst, gehobene Küche23-49€Schöne Templates, professionelles DesignWeniger SEO-Kontrolle, kein Schema-Plugin
IONOSDeutsch, DSGVO-konform5-15€Deutscher Support, günstigWeniger Features und Flexibilität
AgenturBudget vorhanden, individueller Bedarfab 1.500€ einmaligIndividuell, professionellKosten, Abhängigkeit

Meine ehrliche Empfehlung

WordPress wenn technisch möglich — weil es die beste SEO-Kontrolle bietet, Schema-Markup einfach umsetzbar ist und du die volle Kontrolle über deine Daten behältst. Mit einem guten Restaurant-Theme (Flavor, flavor-starter, flavor-developer) bist du in einem Wochenende startklar.

Wix für den schnellen Start ohne technisches Wissen — hat mittlerweile gute Restaurant-Features (Online-Bestellung, Reservierung, Menü-Seiten).

Agentur nur wenn du ein Budget von mindestens 1.500 Euro hast und individuelle Anforderungen. Für die meisten Restaurants mit 1 bis 2 Standorten ist WordPress oder Wix ausreichend.

Was ich nicht empfehle: Eine Website "irgendwann mal machen lassen" und dann nie wieder anfassen. Eine Website ist kein Projekt mit Abschluss — sie ist ein lebendiges Tool das regelmäßig aktualisiert werden muss.

Was du jetzt tun kannst: Wenn du noch keine Website hast: Starte diese Woche mit Wix — kostenlos testen, Restaurant-Template wählen, die 7 Elemente umsetzen. Wenn du eine Website hast: Prüfe sie gegen die 7 Elemente oben. Was fehlt?


Häufige Fragen zum Thema Restaurant Website erstellen

Was kostet eine professionelle Restaurant-Website?

Abhängig vom Weg: Selbst mit Wix oder Squarespace: 17 bis 49 Euro pro Monat. Selbst mit WordPress: 5 bis 15 Euro pro Monat (Hosting) plus einmalig 50 bis 100 Euro für ein Theme. Agentur: ab 1.500 bis 3.000 Euro einmalig in Deutschland, plus laufende Wartung. Für die meisten Restaurants reicht WordPress oder Wix — die 7 Elemente oben sind wichtiger als jedes teure Design.

Kann ich meine Restaurant-Website selbst erstellen ohne technisches Wissen?

Ja — mit Wix oder Squarespace. Beide bieten Drag-and-Drop-Editoren und Restaurant-spezifische Templates. Du brauchst keine Programmierkenntnisse. Wichtig ist nicht wie sie gebaut wird, sondern dass sie die 7 Elemente enthält und mobil funktioniert.

Welche Plattform ist am besten für ein Restaurant?

WordPress für maximale SEO-Kontrolle und Flexibilität. Wix für den schnellsten Einstieg ohne technisches Wissen. Squarespace für schönes Design (gehobene Küche, Fine Dining). Die Plattform ist weniger wichtig als der Inhalt — eine Wix-Seite mit den richtigen 7 Elementen schlägt eine teure Agentur-Website ohne CTA.

Wie lange dauert es eine Restaurant-Website zu erstellen?

Mit einem Website-Baukasten (Wix, Squarespace): 1 bis 2 Wochenenden für eine vollständige Seite. Mit WordPress und etwas Erfahrung: 1 Woche. Mit einer Agentur: 4 bis 8 Wochen (Briefing, Design, Feedback-Schleifen). Das Wichtigste: Nicht monatelang planen, sondern starten. Eine einfache Seite mit den 7 Elementen ist besser als eine perfekte Seite die nie fertig wird.

Muss meine Restaurant-Website ein Impressum haben?

Ja — in Deutschland ist ein Impressum gesetzliche Pflicht für jede geschäftliche Website (§ 5 TMG). Ebenso eine Datenschutzerklärung (DSGVO). Beides fehlen zu lassen riskiert Abmahnungen — und zerstört Vertrauen. Generatoren wie e-recht24.de oder impressum-generator.de helfen kostenlos.

Warum ist ein PDF-Menü schlecht für SEO?

Weil Google PDF-Inhalte nicht so effektiv indexieren kann wie HTML-Text. Dein "Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat" im PDF ist für Google praktisch unsichtbar. Als Text auf deiner Website rankt es für "Schnitzel [Stadt]". Restaurants die von PDF auf Text-Menüs wechseln, verzeichnen 40 bis 47 Prozent mehr organischen Traffic innerhalb von 90 Tagen.

Wie bekomme ich mein Restaurant bei Google Maps angezeigt?

Über dein Google Business Profil — kostenlos bei google.com/business. Profil erstellen, verifizieren, vollständig ausfüllen. Deine Website sollte dieselbe Adresse und Telefonnummer verwenden wie dein Google-Profil. Inkonsistenz verwirrt Google und kostet Ranking.

Wie viele Bilder braucht eine Restaurant-Website?

Mindestens 10 bis 15 professionelle Fotos: 5 bis 7 Gerichte (Hauptgerichte, Desserts), 2 bis 3 Aufnahmen des Gastraums und der Terrasse, 1 bis 2 Teamfotos, 1 bis 2 Atmosphärebilder (Abendstimmung, gedeckter Tisch). Qualität schlägt Quantität — 10 gute Fotos sind besser als 30 schlechte.


Fazit — Deine Website ist keine Broschüre. Sie ist dein bester Verkäufer.

77 Prozent deiner Gäste besuchen deine Website bevor sie kommen. 68 Prozent wurden schon von einer schlechten abgeschreckt. 53 Prozent verlassen sie wenn sie zu langsam lädt. Und 78 Prozent der Restaurant-Websites sind nicht einmal richtig mobil optimiert.

Das ist keine Statistik. Das sind verlorene Gäste. Jeden Tag.

Die 7 Elemente in diesem Artikel sind kein "Nice to have". Sie sind der Unterschied zwischen einer Website die 2 Prozent konvertiert und einer die 15 Prozent konvertiert. Zwischen 2 Reservierungen pro 100 Besucher und 15. Zwischen einem digitalen Platzhalter und einem 24/7-Verkäufer.

Die gute Nachricht: Keines der 7 Elemente kostet ein Vermögen. Ein Text-Menü statt PDF: kostenlos. Eine Sticky-Bar mit 3 Buttons: eine Stunde Arbeit. Ein Newsletter-Formular: kostenlos mit Mailchimp. Klickbare Telefonnummer: 5 Minuten.

Die Frage ist nicht ob du es dir leisten kannst. Die Frage ist ob du es dir leisten kannst es nicht zu tun.

Fang heute an. Mit einem Element. Dem wichtigsten für dein Restaurant.

Und wenn du nicht sicher bist welches Element bei dir den größten Hebel hat, ist der nächste Schritt ein kostenloses Strategiegespräch. 30 Minuten. Wir schauen gemeinsam auf deine Website und identifizieren die 3 Dinge die sofort mehr Gäste bringen.

Weiterführende Artikel:

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Die 10 häufigsten Marketing-Fehler von Gastronomen

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